26.05.2021 - 7.3 Rückblick auf das Jahr 2020 und Ausblick auf da...

Reduzieren

Wortprotokoll

Frau Jakobs möchte mit ihrem Bericht an den TOP I.3 anknüpfen und nun über zukünftige Veranstaltungen und Projekte berichten.

Bereits stattgefunden habe die Hagener Jurysitzung zum Kulturpreis „CityARTists 2021“. Die Gesamtjurysitzung werde im Herbst 2021 innerhalb des Kultursekretariates Wuppertal stattfinden. Über dieses Ergebnis werde Frau Jakobs dann in einer der kommenden Ausschusssitzungen berichten.

In Planung seien aktuell die Festivals SchwarzWeissBunt und der Muschelsalat Hagen. Bei diesen Planungen müssten stets die aktuellen Corona-Maßnahmen berücksichtigt werden müssen. Für das Festival SchwarzWeissBunt seien sowohl Präsenzveranstaltungen als auch digitale Formate geplant worden. Sämtliche Kooperationspartner des Festivals seien weiterhin hoch motiviert und freuten sich darauf wieder Kultur betreiben zu können.

Auch bezüglich der Durchführung des Muschelsalates in diesem Jahr zeigt sich Frau Jakobs sehr optimistisch. Man habe sichere und überschaubare Veranstaltungsorte gefunden. Es seien passende Hygienekonzepte erarbeitet worden und zumindest einem kleineren Teil von Zuschauerinnen und Zuschauern könnten die einzelnen Veranstaltungen zugänglich gemacht werden.

Des Weiteren liefen auch die bekannten Projekte „Kultur und Schule“ und „Kulturstrolche“ weiter. Nach und nach sei in den Schulen auch wieder mehr möglich als in den vergangenen Monaten.

Im Herbst findet auch wieder, in Kooperation mit dem Kulturzentrum Pelmke, dass Kinder- und Jugendbuchfestival „Leselust 2021“ statt.

Selbstverständlich sei es auch weiterhin möglich ganzjährig Anträge auf den Projektefonds zu stellen.

Leider nicht stattfinden wird in diesem Jahr das große Festival „Mord am Hellweg“. Alternativ dazu werde ein „Mörderisches Intermezzo“ geplant. Dort sollen die üblichen Anthologie-Geschichten in jeder beteiligten Stadt mit einer Lesung stattfinden. Falls diese Lesungen nicht in Präsenz stattfinden können, werden diese Lesungen gestreamt.

 

Herr Steden möchte zum Projekt „CityARTists2021“gerne wissen, wie viele Künstlerinnen und Künstler aus Hagen sich in diesem Jahr beworben haben und wer als Vertreter für Hagen von der Jury gewählt worden sei.

 

Frau Jakobs antwortet, dass sich in diesem Jahr erstaunlich wenig Künstlerinnen und Künstler beworben hätten. Insgesamt hätten elf Bewerbungen vorgelegen. Die Hagener Jurysitzung habe Anfang Mai getagt und habe die Künstlerin Ulrike Rutschmann als Vertreterin für Hagen ausgewählt.

 

Herr Fritzsche hätte gerne gewusst, wie die Verwaltung im Rahmen der Muschelsalatveranstaltungen diverse Menschenaufläufe, vor dem Hintergrund des Infektionsschutzes, hinter den abgesperrten Bereichen verhindern möchte.

 

Frau Jakobs hoffe in diesem Fall zunächst auf die Vernunft der Hagenerinnen und Hagener. Das Kulturbüro werde gemeinsam mit dem Sicherheitsdienst dafür Sorge tragen müssen, dass die bestehenden Regeln eingehalten werden.

 

Herr Walter bedankt sich bei Frau Jakobs für die Ausführungen und übergibt das Wort an Herrn Dr. Belgin.

 

Herr Dr. Belgin möchte beginnen, indem er den Worten von Herrn Awater zustimmt, dass es wesentlich einfacher sei kulturelle Orte zu bespielen, anstatt ständig neu planen zu müssen.

Im Jahr 2020 seien im Osthaus Museum Hagen insgesamt 16 Ausstellungen geplant gewesen. Sämtliche Ausstellungen mussten nach hinten verschoben werden.

Aktuell befänden sich im Osthaus Museum insgesamt drei fertig aufgebaute Ausstellungen. Momentan bestehe durchaus große Hoffnung, dass diese Ausstellungen auch noch bis Juni den Besucherinnen und Besuchern zugänglich gemacht werden können.

Als nächste große Ausstellung sei die Ausstellung „Jiří Georg Dokoupil & Julian Schnabel Two Czechoslovakians walk into a bar Collaboration Paintings vom
27. Juni bis 15. August 2021 geplant.

Eine weitere große Ausstellung werde ab dem 03. September 2021 präsentiert werden. Die Ausstellung „Hagen – Stadt – Kultur – Musik“ werde im Rahmen des 275jährigen Stadtjubiläums gezeigt. An der Realisierung dieser Ausstellung beteilige sich der komplette Fachbereich Kultur.

Herr Dr. Belgin berichtet ausführlich über die einzelnen Komponenten dieser umfassenden Ausstellung.

Parallel dazu werde ab dem 03.09.2021 im Jungen Museum eine Ausstellung „50 Jahre Grobschnitt“ stattfinden.

Am 10. September 2021 werde die Preisverleihung zum Ernst Meister Preis stattfinden. Dazu werde im Christian-Rohlfs-Saal eine Ausstellung mit Werken von Ernst Meister gezeigt. Diese Werke werden dem Osthaus Museum Hagen gestiftet und stammen aus der Sammlung von Reinhard Meister, dem Sohn von Ernst Meister.

 

Herr Dr. Fischer möchte anmerken, dass im Rahmen der Ausstellung zum Stadtjubiläum an keiner Stelle der Sport berücksichtigt wurde. Hagen sei immer schon eine Sportstadt gewesen und dies hätte er gerne berücksichtigt gewusst.

 

Dr. Belgin entgegnet dem Einwand von Herrn Dr. Fischer, dass im Osthaus Museum nicht die Kompetenz in Bezug auf Sport bestehe. Im Rahmen des Stadtjubiläums seien viele Veranstaltungen rund um den Sport geplant gewesen, die leider aufgrund von Corona abgesagt werden mussten.  

 

Herr Fuchs berichtet in Vertretung von Herrn Dr. Blank über die Bemühungen der kulturellen Wiederbelebung des Wasserschlosses Werdringen. Die Corona-Zeit wurde in Werdringen insofern genutzt, dass dort sehr viel aufgeräumt worden sei und die Räumlichkeiten neu geordnet worden seien. Mittlerweile habe auch die Stadtarchäologie dort einige Räumlichkeiten bezogen. Auch in Bezug auf das museumspädagogische Programm des Museums habe man eine Neuorientierung und Erweiterung vorgenommen. 

Zukünftig werde die Einrichtung eines Geo-Informations-Zentrums im Museum angestrebt.

Herr Fuchs möchte auch darauf hinweisen, dass Corona die Aufrüstung von technischen Mittel, wie zum Beispiel ein Online-Ticketing-System erforderlich machte. Auch die Zutrittsbeschränkungen in den Museen bereiteten der Verwaltung einen erhöhten Arbeitsaufwand.

Zuletzt möchte Herr Fuchs noch über den Sachstand am Hohenhof berichten. Dort liefen die Restaurierungsarbeiten des Gartens. Dieser soll im Rahmen der IGA 2027 nach historischem Vorbild präsentiert werden.

Reduzieren

Beschluss:

 

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=3621&TOLFDNR=309334&selfaction=print