27.10.2021 - 3.3 Aktueller Stand Kindertageseinrichtungen

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Hannusch stellt den aktuellen Stand der Kindertageseinrichtungen vor (siehe Anlage zu TOP 3.3).

 

Herr Goldbach ergänzt, dass man leider viel zu langsam sei, die Vorhaben zu realisieren. Das stelle den Fachbereich vor riesige Probleme, was die Verteilung der Plätze angehe. Neben den Planungsprozessen kämen die Probleme in der Bauindustrie hinzu. Aus dem Grund würde die Aufstellung auch laufend aktualisiert. Man kümmere sich in jedem Einzelfall um die Entwicklung und versuche, die Vorhaben möglichst zu beschleunigen. Die derzeitige Planung sei derzeit das Maximum dessen, was man akquirieren könne, sei aber leider nicht ausreichend. Zusätzlich sei bei dem derzeitigen Fachkräftemangel die Akquise des Personals ein großes Problem.   Ab 2026 werde es außerdem einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule geben. Der Bereich der dualen Ausbildung sei massiv ausgebaut worden. Man werde trotzdem in den nächsten Jahren in eine noch schwierigere Situation kommen, wenn man sich allein die Neubauten anschaue.

Den Bereich der Tagespflege habe man seit dem Jahr 2014 bewußt massiv ausgebaut und beworben. Damit sei man auch erfolgreich gewesen. Dennoch müsse man den Anschluss der Betreuung der Kinder, die älter als drei Jahren seien, auch sicherstellen.

 

Herr Reinke dankt Herrn Goldbach für die Hinweise. Er habe immer vernommen, dass die Stadt Hagen ein attraktiver Arbeitgeber sei und man daher auch das notwendige Personal gewinne. Das sei ein neuer Aspekt und man solle das Thema daher in einer der nächsten Sitzungen erneut aufgreifen und tiefergehender beraten.    

 

Herr Hannusch merkt an, dass es sich nicht um ein ganz neues Problem handele. Der demographische Wandel bei den Kommunen und den Trägern führe dazu, dass eine Vielzahl von Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen ausschieden. Zusätzlich habe man den Aktionsplan Kita-Ausbau, der auch eine hohe Anzahl von Bedarfen schaffe. Hagen stünde in Konkurrenz zu vielen anderen attraktiven Kommunen. Er schlage vor, die Thematik einmal aufzuarbeiten und dem Ausschuss vorzustellen. Man sei dabei vor große Herausforderungen gestellt.

 

Herr Reinke betont, dass er diesen Vorschlag gern aufgreife. Man werde sich intensiv mit dieser Thematik beschäftigen.

 

Frau Köppen erklärt, dass sie das sehr begrüße. Besonders würde sie dabei im Zusammenhang mit der Ausbildungssituation interessieren, wie viele von den praxisintegrierten Ausbildungskräften in Hagen blieben.

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Anlagen