27.10.2021 - 3.4 Betreuung der Kinder von Flüchtlingen und Zuwan...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Haack berichtet über die Betreuung der Kinder von Flüchtllingen und Zuwanderern in Hagen (siehe Anlage zu TOP 3.4).

 

Frau Graf fragt, ob die Eltern freiwillig auf einen Platz verzichteten.

 

Frau Haack erklärt, dass die Erfahrung der letzten Jahr gezeigt habe, dass diese Eltern gar keinen Kindergartenplatz wollten. Man könne alle Platzbedarfe erfüllen, weil diese Eltern trotz mehrmaliger Ansprache zum Beispiel durch Familienbegleitung die Notwendigkeit nicht sähen, ihr Kind in den Kindergarten zu schicken. Bei Kindertageseinrichtungen spreche man von Freiwilligkeit und könne nur versuchen, die Eltern zu überzeugen, wie wichtig der Besuch der Kita für ihre Kinder sei.  

 

Frau Köppen bedankt sich für den eindrucksvollen Bericht. Habe sie es richtig verstanden, dass für die aufgezeigten nichtversorgten Kinder auch gar kein Antrag gestellt würde. Es müssten somit auch  keine Anträge abgelehnt werden? Das sei auch ein Thema für den Jugendhilfeausschuss, weil der Besuch der Kita für die Vorbereitung des Schulbesuchs immens wichtig sei. Die Probleme, die andernfalls entstünden, seien hinlänglich bekannt. Interessant finde sie die Entwicklung bei den Geflüchteten. Sei es richtig, dass diese länger in Deutschland und dadurch besser integriert seien? Würden sie den bestehenden Bildungsauftrag eher anerkennen oder gebe es andere Ursachen? 

 

Frau Haack macht deutlich, dass die Kinder teilweise schon hier in Deutschland geboren seien. Diese Menschen hätten eine andere Mentalität. Sie würden sich schnell danach erkundigen, wie Kinderbetreuung hier gehandhabt würde. Die Kinder sollten die größtmöglichen Chancen haben.

 

Herr Goldbach ergänzt, dass man es bei den Flüchtlingen mit einer ziemlich homogenen Gruppe zu tun habe, die auch hier blieben. Bei den EU-Zuwanderern habe man dagegen eine ziemlich hohe Fluktuation mit Zu- und Wegzügen. Der Wechsel in dem Bereich sei sehr viel stärker. Das mache es ungleich schwerer, diese Familien für unser Bildungssystem zu sensibilisieren. Das Bestreben sei, genau diese Zielgruppe möglichst früh anzusprechen und für den Kindergarten zu gewinnen. Ansonsten würden die Probleme in den schulischen Bereich verschoben.

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TOP

 

Siehe Anlage.

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Anlagen