11.03.2021 - 3.4 Aktueller Stand Kindertageseinrichtungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.4
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Do., 11.03.2021
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Reinke weist darauf hin, dass die Zahl der Verwaltungsvertreter aufgrund der Lage reduziert worden sei. Herr Hannusch sei deshalb heute nicht in der Sitzung.
Die Übersicht zu dem aktuellen Stand der Kindertageseinrichtungen sei bereits mit den Sitzungsunterlagen versandt worden.
Herr Goldbach stellt die Fortschritte im Bereich der Baumaßnahmen der Kindertageseinrichtungen vor.
Er merkt an, dass es im Bereich Eilpe Probleme gebe, ein geeignetes Grundstück zu finden. Man befinde sich derzeit in Kontakt mit einem Investor, der über ein Grundstück verfüge. Darauf richte man derzeit seine Initiative, da man im Bereich Eilpe dringend zusätzliche Kapazitäten benötige, um den Rechtsanspruch auf Dauer erfüllen zu können.
Frau Haack ergänzt, dass für den Neubau Langenkampstraße jetzt eine Teilbaugenehmigung vorliege. Für die Einrichtung in der Fleyerstraße habe man in der letzten Woche eine Bauvoranfrage eingereicht. In dieser Woche habe man den positiven Bescheid für die Bauvoranfrage bekommen. Nunmehr könne die Nachbarschaft noch innerhalb von vier Wochen das Klageverfahren anstreben. Wenn Mitte April in Arnsberg nichts eingegangen sei, könne es in der Fleyerstraße endlich losgehen.
Herr Reinke stellt fest, dass bei Verwirklichung der dargestellten Bauvorhaben bis Mitte 2022 385 neue Plätze entstünden. Dabei habe er nur die aussichtsreichen Bauvorhaben berücksichtigt.
Frau Kaufmann merkt an, dass sie Herrn Reinke sehr dankbar sei, dass er das so positiv bewerte. In der Presse könne man regelmäßig den in einem Vorwurfston gerichteten Appell lesen, dass die Verwaltung nicht genügend Plätze schaffe.
Sie betont, dass sich alle Beteiligten im Rathaus mit allerhöchster Energie bemühten,
diese Plätze zu schaffen. Dabei sei allerdings zu berücksichtigen, dass die Zuwanderung weiter anhalte. Die gleiche Problematik gebe es im Bereich der Schulen. Auch da gelinge es nur mit größten Anstrengungen, die Kinder unterzubringen. Neu sei der Zuzug von Zuwandererkindern, die mit ihren Eltern im Zuge des Brexit aus England kämen. Das treibe die Zahlen weiter in die Höhe.
Sie könne zusagen, dass man an dem Versprechen, Kita-Plätze und vorschulische Bildung zu schaffen, mit größter Energie weiter am Ball bleibe. Für Vorschläge, an welcher Stelle man eine Kita einrichten könne, sei man jederzeit offen. Die Ausschussmitglieder seien eingeladen, die Verwaltung in ihren Bemühungen zu unterstützen.
Herr Reinke dankt Frau Kaufmann für die Ausführungen. Er merkt an, dass sie in dieser Runde niemanden überzeugen müsse, da man wisse, was die Verwaltung leiste. Das sei bereits im Rat der Stadt entsprechend dargestellt worden.
