04.10.2021 - 5.3 Oberirdische City-Bahn Straßenbahnnetz

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Wortprotokoll

Herr Dr. Bücker begrüßt den Antragssteller Herrn C. und erteilt ihm das Wort.

 

Herr C. erläutert seinen Antrag und berichtet von Beispielen aus anderen Kommunen, in denen unterirdische Straßenbahnnetze bereits gebaut wurden. Er weist auf den hohen Kostenaufwand bei unterirdischen Straßenbahnnetzen hin. Herr C. ist der Auffassung, dass aus Gründen des Umweltschutzes mehr Menschen den ÖPNV nutzen und das eigene Auto stehen lassen sollten. Daher spricht sich Herr C. für ein oberirdisches Straßenbahnnetz in Hagen aus, das bis zur Stadtgrenze reicht.

 

Herr Dr. Bücker begrüßt als Vertreterin der Verwaltung Frau Funke (Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauwesen) und erteilt ihr das Wort.

 

Frau Funke erklärt, dass kein unterirdisches Straßenbahnnetz geplant sei. Sie informiert, dass ein Gutachten zum Ausbau eines höherwertigen ÖPNV-Systems in Auftrag gegeben wurde. Die Verwaltung möchte den bisherigen Anteil des ÖPNVs von 19% auf 26% erhöhen. Durch das Gutachten sollen die verschiedenen ÖPNV-Systeme verglichen und geprüft werden, um ein entsprechendes System zu finden durch welches sich das Ziel von 26% ÖPNV Anteil erreichen lässt. Bei allen Systemen handelt es sich um oberirdische Netze.

 

Herr Stricker fragt, wann das Gutachten abgeschlossen sei und erkundigt sich nach der weiteren, zeitlichen Planung.

 

Frau Funke informiert, dass die Politik zu einem Workshop am 2.11.2021 eingeladen ist, in dem u. a. ein Einblick über den aktuellen Verfahrensstand des Gutachtens gegeben wird. Frau Funke rechnet damit, dass das Gutachten bis Ende des Jahres, spätestens Anfang 2022 abgeschlossen sei. Das Gutachten soll als Entscheidungsgrundlage für die Politik genutzt werden. Das später ausgewählte System soll ab 2030 genutzt werden.

 

Herr Römer ist erfreut, dass die Verwaltung sich der Thematik des ÖPNV Ausbaus annimmt. Er erkundigt sich, warum die Schwebebahn nicht als Option berücksichtigt wurde. Herr Römer möchte wissen, ob ein festgelegter Kostenrahmen besteht und durch wen die Finanzierung gesichert werden soll.

 

Frau Funke erklärt, dass die Schwebebahn als Option im Gutachten enthalten ist, aber nach aktuellem Stand keine realisierbare Option für Hagen sei. Die abzusehenden Kosten für die jeweiligen Systeme würden im Gutachten ermittelt, ebenso würden entsprechende Fördermittel dort berücksichtigt.

 

Herr Hentschel begrüßt den Ausbau des ÖPNVs, sieht aber die Finanzierung aufgrund vergangener Erfahrungen als sehr schwierig.

 

Herr C. weist daraufhin, dass die Straßen in Hagen deutlich breiter sind als in Wuppertal und somit eine Straßenbahn eine gute Möglichkeit wäre. Herr C. teilt mit, dass eine Finanzierung auf jeden Fall ermöglich werden sollte.

 

Herr Dr. Bücker bedankt sich herzlich bei Herrn C. für seine Eingabe. Der Ausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung einstimmig zur Kenntnis.

 

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Beschluss:

 

Der Ausschuss für Bürgeranregungen und Bürgerbeteiligung nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

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 Zur Kenntnis genommen.