24.03.2004 - 6.1 Verkehrssituation Tückingmündlicher Zwischenber...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.1
- Sitzung:
-
Sitzung der Bezirksvertretung Haspe
- Gremium:
- Bezirksvertretung Haspe
- Datum:
- Mi., 24.03.2004
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Winkler vom Straßen- und
Brückenbauamt zeigt den aktuellen Sachstand auf. Zur problematischen
Verkehrssituation im Bereich Tücking gehören die Straßenzüge, Tückingstraße,
Tückingschulstraße und die Detmolder Straße.
Als erste positive Nachricht teilt
Herr Winkler mit, dass in der Tückingstraße vor dem Haus Nr. 100 eine Leuchte
montiert wird. Darüber hinaus hat das Grünflächenamt signalisiert, dass die
Hecken und Sträucher entlang der Tückingstraße zeitnah zurückgeschnitten
werden. so dass einzelne Leuchtstellen wieder besser zur Geltung kommen.
Für einen ca. 2,00 m breiten und 400 m
langen Streifen parallel der Tückingstraße ist die Stadtverwaltung bereits in
Verhandlungen mit den Anliegern getreten. Ausbau und Beleuchtung des Gehweges
werden ca. 80.000 Euro betragen. Als weitere Lösungsmöglichkeit stellte Herr
Winkler Mittelinseln im Bereich der Tückingschulstraße und am Trafohäuschen,
die weniger als Überscheithilfe sondern eher als Geschwindigkeitsdrosseler für
Autofahrer dienen, vor. Die Kosten für eine Mittelinsel beträgt ca. 14.000
Euro.
Die bereits in der letzten Sitzung
angesprochene Beleuchtung in der Bushalte am Trafohäuschen wird derzeit
weiterhin geprüft.
Im Bereich der Detmolder Straße sei
die Beleuchtung lt. Herrn Winkler eigentlich ausreichend, ein durchgehender
Gehweg auf einer Seite ohne Grunderwerb nicht möglich.
Für die Tückingschulstraße werde ein
Ausbaukonzept, noch in diesem Jahr erstellt, die Finanzierung allerdings erst
im Haushalt 2006 vorgesehen.
Herr Weber bedankt sich ganz herzlich
bei Herrn Winkler für diesen ausführlichen Zwischenbericht. Allerdings ruft er
an dieser Stelle in Erinnerung, dass sich die Bezirksvertretung Haspe bereits
seit 15 Jahren mit dieser Problematik beschäftige und es unerquicklich sei,
dass erst jetzt Lösungsvorschläge erarbeitet werden, die ihre hoffentlich
zeitnahe Umsetzung finden. Er geht davon aus, dass die Bezirksvertretung Haspe
im April einen neuen Sachstandbericht erfährt. Hierbei sollten Alternativen zu
den Überschreithilfen, die vor allem die Verkehre drosseln sollen, als auch die
Finanzierungen dazu geprüft und in einem entsprechenden Beschlussvorschlag
erarbeitet sein.
Frau Bremser schlägt vor, die Verkehre
durch eine Art “Verkehrsbaken” zu drosseln. Herr Winkler weiß, dass
es sich bei solchen “Verkehrsbaken” in der Regel um provisorische
Einbauten handelt. Als geeignete Alternative könnten reflektierende Barken eine
Lösungsmöglichkeit sein.
Herr Gockeln bezieht sich auf die
Finanzierung einzelner Maßnahmen und fragt, ob es möglich sei, dass z.B. der
Bereich der Bushaltestelle durch den ÖPNV oder die Herrichtung des Gehweges aus
Mitteln der Schulwegsicherung bereitgestellt werden könnten. Dies wird von
Herrn Winkler verneint.
