14.04.2021 - 8.2 Förderprogramm "Soziale Stadt Wehringhausen" - ...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Berichterstatter: Herr Schumacher

 

Im Rahmen seiner Berichterstattung führt Herr Schumacher aus, dass es im oberen Wehringhausen, also der Bereich der Lange Straße/ Wilhelmsplatz 55 Ladenlokale gebe. Davon seien zurzeit 2 Ladenlokale in der Umnutzung. Ein Ladenlokal werde für Wohnen umgenutzt, das andere werde zu einer Garage.

12 Ladenlokale sind im Moment leer, wovon 6 eventuell einer weiteren Nutzung zugeführt werden können.

Die Leerstände werden im Internet über eine Leerstandsbörse dargestellt und über das Quartiersmanagement Kontakte von Interessierten zu Eigentümern hergestellt.

Zugleich entwickeln sich auch besondere Projekte, wie für die ehemalige Gaststätte „Marktbrunnen“, die in einem Art Wettbewerbsverfahren einer neuen Nutzung, eventuelle Atelier-Nutzung, zugeführt werden könne.

Man wolle auch das Profil der Standorte stärken. Es gehe da in Richtung Nachhaltigkeit, Kreativität und inhabergeführten Einzelhandel. Es finde auch eine Beratung der Eigentümer statt, an wen und wie vermietet werden könne, was Frequenz in der Straße schafft und zu welchen Preisen vermietet werden kann.

 

Im Gegensatz dazu sei man im unteren Wehringhausen im Bereich der Wehringhauser Straße/ Bodelschwinghplatz noch in der Planung zu einer Leerstandsbörse. Hier gestalte sich das Leerstandmanagement erheblich schwieriger.

 

Punktuell sei eine Akteurs Konferenz einberufen worden. Es sei auch angedacht verschiedene Investoren anzusprechen, um in diesem Bereich ein gutes Nutzungsmix zu erreichen. Es gebe auch die Idee einer Art Konzeptvergabe, bei der potentielle Bewerber in einen Wettstreit um günstige Mieten treten und dann eventuell parallel gemeinsam starten können.

 

Letztlich stehe und fiele vieles mit dem Engagement der Eigentümer. Hier sei auch ein gewisser Mut erforderlich und Menschen, die an das Quartier glauben.

 

Auf die Frage von Herrn Meier, ob sich im Bereich Gastronomie auch in Wehringhausen etwas entwickelt, um für junge Leute Wehringhausen attraktiver zu machen, sagt Herr Schumacher, dass es dort auch Angebote gebe aber ob sich das in der heutigen Zeit weiter vermehre, könne er schwer beantworten.

 

Auf die Frage von Frau Masuch führt Herr Schumacher aus, dass Wehringhausen insgesamt polarisiere und es Menschen gebe, die sich nicht vorstellen können, in Wehringhausen zu leben. Dagegen aber auch viele, die an diesen Stadtteil glauben und sich engagieren.

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Beschluss:

Der Bericht wird zur Kenntnis genommen.

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Abstimmungsergebnis:

 

X

 Zur Kenntnis genommen