23.02.2021 - 5.1 Vorschlag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen:Ba...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Di., 23.02.2021
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Bearbeitung:
- Iris Kappel
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Panzer macht deutlich, dass er mit der Antwort der Verwaltung nicht einverstanden sei. Es gehe ihm nicht nur um den Baumbestand in der Berghofstraße, sondern in allen Wohngebieten sei es von enormer Wichtigkeit, dass der Baumbestand in den Wohnstraßen zur Verbesserung des Klimas erhalten bleibe.
Er bittet die Stellungnahme dahingehend nochmals zu überarbeiten, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Straßenbäume nachgepflanzt werden.
Herr Keune stellt klar, dass unter den derzeitigen Umständen eine Nachpflanzung in einem solchen Straßenraum nicht sinnvoll sei. Es benötige große Baumaßnahmen im unteren Straßenraum, um Bäume anpflanzen zu können, die sich auch entsprechend entwickeln können.
Herr Meier macht auf den Beitrag von Herrn Keune deutlich, dass es dringend eines Konzeptes bedürfe, damit Straßenbäume erhalten oder nachgepflanzt werden können. Er möchte einen Beschluss vorschlagen, dass der Rat die Verwaltung auffordert, ein Grünordnungskonzept zu erstellen, was für den Bereich Mitte dringend nötig sei. Der Rat habe für die Jahre 2020 und 2021 im Rahmen der Haushaltsberatungen 125.000 € für Baumpflanzungen beschlossen. Nach seiner Kenntnis sei dieser Betrag bisher nicht verwendet worden.
Herr Keune sagt zu der Verwendung der Mittel, dass dieser Beschluss spät im Jahr gefasst wurde und wegen der Witterung noch nicht umgesetzt werden konnte.
Er bekräftigt nochmal, dass bei einer engen Bebauung, wie in der Berghofstraße, nur mit einer Umgestaltung des Straßenraums Nachpflanzungen erreicht werden können. Man könne eventuell mit mobilen Bäumen in großen Gefäßen arbeiten, die aber aufwendig unterhalten werden müssen und nur bedingt was mit einer natürlichen Entwicklung zu tun haben. Konzeptionell sei auch hier nichts anderes zu erwarten.
Frau Masuch hält es auch für äußerst wichtig, Grünflächen oder den Straßenbaumbestand in einer engen Bebauung zu erhalten. Sie sieht Möglichkeiten, Bürger an der Erhaltung zu beteiligen.
Frau Bartscher schließt sich dieser Meinung an und schlägt vor, mit den Bürgern in diesen Bezirken einen Workshop zu organisieren.
Herr Meier regt an, dass die Bezirksvertretung, wie auch bei Fällungen im Straßenraum, eine Liste erhält, welche Bäume nun auch von den besagten Mitteln gepflanzt werden. Daraus könnte gemeinsam mit der Politik später ein Konzept entstehen.
Herr Panzer verweist auf die Sanierung einiger Straßen in Altenhagen, die jedoch so gut wie keinen Baumbestand hatten. Es wäre wichtig zu wissen, welche Straßen in Altenhagen demnächst für eine Sanierung anstehen, um hier einen gesunden Baumbestand zu erhalten.
Herr Quardt schlägt vor, einen Auszug aus der Niederschrift zu diesem Tagesordnungspunkt der Fachverwaltung mit der Bitte um Stellungnahme zuzuleiten.
Dem wird zugestimmt.
Herr Meier bittet auch um einen entsprechenden Bericht über die geplanten Nachpflanzungen für die Jahre 2020/2021.
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Mitte bittet die Verwaltung um einen Bericht zum Baumbestand in der Berghofstraße. Besonders sollen die folgenden Fragen beantwortet werden:
1. Wann werden die schon vor längerer Zeit gefällten Bäume vor den Häusern 21, 23 und 29 wieder nachgepflanzt werden?
2. Wie wird sichergestellt, dass bei notwendigen Fällungen der Baumbestand durch standortgerechte und klimaresistente Bäume ersetzt wird?
3. Können Nachpflanzungen künftig aus Mitteln der Baumpflegesatzung finanziert werden?
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
71,2 kB
|
|||
|
2
|
(wie Dokument)
|
353 kB
|
