23.02.2021 - 8.9 Förderprogramm "Soziale Stadt Wehringhausen" - ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8.9
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Di., 23.02.2021
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Berichterstatterin: Frau Keller
Hinweis der Schriftführerin:
Der Vortrag von Frau Keller ist in schriftlicher Form als Anlage 5 Gegenstand der Niederschrift.
Auf die Frage von Herrn Quardt zur Verlagerung der Trinkerszene von der Bohne zur Villa Post sagt Frau Keller, dass ihr darüber nichts bekannt sei und mit dem Fachbereich Stadtplanung geprüft werde, ob im Bereich der Bohne dieser Szene eine Aufenthaltsmöglichkeit geschaffen werden könne. Diese Prüfung sei jedoch noch nicht abgeschlossen.
Ihr sei nur bekannt, dass eine Verlagerung in die Minervastraße stattgefunden habe.
Herr Quardt informiert weiter, dass er von Bürgern darauf hingewiesen wurde, dass im Bereich Bohne, Wilhelmsplatz und Bodelschwinghplatz und auch anderen Bereichen in Wehringhausen die Corona-Schutzmaßnahmen nicht eingehalten werden und es größere Menschenansammlungen in diesen Gebieten immer wieder gebe.
Frau Keller sagt zu, die Streetworker auch nochmal darauf aufmerksam zu machen.
Frau Masuch möchte wissen, wie sich die soziale Entwicklung in Wehringhausen verändert habe. Insbesondere wie sich die Leerstände entwickelt haben, wer wegzieht, wer zuzieht und ob sich insgesamt sozial etwas verändert habe.
Frau Keller macht deutlich, dass dies Aufgaben des Quartiersmanagement seien und sagt zu in die nächste Sitzung auch Herrn Schumacher zu diesen Themen einzuladen.
Eine finanzielle Förderung gebe es jedoch hauptsächlich im baulichen Sektor.
Herr Keune ergänzt, dass das Bauen hier im Vordergrund stehe um das Wohnumfeld deutlich zu verbessern. Jedoch sei auch das Quartiersmanagement ein sehr wichtiger Baustein des Förderprogramms und für den Stadtteil - nicht nur für den sozialen Aspekt, sondern insgesamt.
Er macht außerdem deutlich, dass das Förderprogramm in 2 Jahren auslaufen wird und bereits frühzeitig geregelt werden muss, wie es mit dem Quartiersmanagement weitergehen soll und kann.
Herr Quardt weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass in Altenhagen bei einem ähnlichen Projekt, sich der Wegfall des Quartiersmanagements negativ auf den Fortgang der Entwicklungen ausgewirkt habe und regt auch eine frühzeitige Regelung an.
Frau Keller berichtet hierzu, dass zurzeit geprüft werde durch Ausgabereste einen Fortbestand des Quartiersmanagements bis 2023 zu erreichen.
Herr Quardt bedankt sich bei Frau Keller für den ausführlichen Bericht.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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215,9 kB
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