18.10.2005 - 6 Förderung der Freiwilligenzentrale
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Di., 18.10.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Kerpal erläutert den
Antrag und berichtet von der Arbeit der Freiwilligenzentrale Hagen.
Herr Hansel zeigt sich
sehr erfreut darüber, wie das Maß an Unterstützung wachse im Verbund
Freiwilligenzentrale. Durch den Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters, der
in Kooperation mit der Freiwilligenzentrale vorbereitet wurde, sei eine
Schubkraft im Hinblick auf das
Thema Ehrenamt /
Freiwilligenarbeit ergeben.
Als Zweites habe sich die Sparkasse
Hagen entschieden, an der bundesweiten Aktion teilzunehmen und Ehrenamt
besonders wertzuschätzen.
Die Hagener Freiwilligenzentrale sei
bundesweit immer in einer gewissen Vorreiterrolle gewesen, weil sie bestimmte
Themen besetzt habe, bestimmte politische Fragen bearbeitet habe, gleichzeitig
aber das Kerngeschäft von Beratung immer im Vordergrund gestanden habe.
Die Freiwilligenzentrale würde
als ein Gemeinschaftsprojekt der
kompletten freie Wohlfahrtspflege und
von einem Verbund von Trägern getragen. Dies sei einmalig.
Die Finanzstruktur stehe auf drei
Säulen. Einen Teil zahle der Caritasverband, weitere Teile trügen das
Diakonische Werk und die Stadt Hagen. Daneben gebe es Mitgliedsbeiträge.
Durch das Ehrenamt von Herrrn Nestmann
sei eine personelle Kontinuität in der
Arbeit gegeben. Gleichzeitig sei eine Mitarbeiterin in die Arbeit
hereingewachsen, die vom Team als Führungspersönlichkeit anerkannt würde.
Man hätte eine positive Prognose für
die Jahre 2006/2007 beschreiben können, wenn es nicht zu einer Veränderung der
Finanzströme gekommen wäre.
Herr Nestmann wolle es sich zur
Aufgabe machen, ein besonderes Konzept zu erarbeiten, um hier ein
social-sponsoring der ganz anderen Art abzubilden.
Frau Machatschek lobt das
tolle Konzept und findet es sehr überzeugend.
Herr Halbeisen möchte
wissen, ob der ursprüngliche Finanzbedarf in Höhe von 17.500,- Euro wieder da
sei.
Herr Röspel hat es so
verstanden, dass sich im Fachbereich niemand findet, der diese Aufgabe
übernehmen könnte.
Herr Steuber erwidert,
dass man darüber erst nachgedacht hätte, wenn ein entsprechender Beschluss
vorgelegen hätte. Das sei nicht der Fall gewesen.
Herr Dücker begrüßt die
Lösung einer externen Kraft. Dies sichere die nötige Unabhängigkeit der
Freiwilligenzentrale. Er spricht sich dafür aus, die 17.500 Euro zu gewähren.
Das hätte zur Folge, dass dieser
Betrag an andere Stelle im Fachbereich eingespart werden müsste. Da sähe er im Moment
keine Einsparmöglichkeiten an anderer Stelle.
Er fragt, ob es eine Lösung wäre, die
12.000 Euro bereitzustellen.
Herr Haensel beantwortet
diese Frage mit einem klaren ja.
Herr Röspel schlägt vor,
dies als erste Lesung zu betrachten. Die Sachlage mit den veränderten
Bedingungen müsste dann erneut in der Fraktion beraten werden.
Er hielte es für sinnvoll, wenn man zu
diesem Zweck von der Freiwilligenzentrale eine Finanzierungsübersicht bekäme,
um dann in der nächsten Sitzung hierüber abschließend zu beraten.
Herr Strüwer stellt fest,
dass das Engagement der Freiwilligenzentrale aus dem Kreise des Rates und des
Sozialauschusses in hohem Maße gewürdigt werde.
Die Perspektiven, die aufgezeigt
worden seien, seien sehr zuversichtlich.
Es würde sich eine gute Lösung finden,
die Arbeit der Freiwilligenzentrale zukünftig zu unterstützen.
Herr Haensel erläutert die
Zuschussentwicklung.
Frau
Machatschek bittet die Freiwilligenzentrale, das Zahlenmaterial zur
nächsten Sitzung aufzuschlüsseln. Sie betont, dass das ehrenamtliche
Engagement eines der wichtigsten Dinge
sei, die man in Zukunft brauchen würde. Sie lobt diese vorbildliche
Arbeit.
Abschließend
wird folgender Beschlussvorschlag zur Abstimmung gestellt:
Beschluss:
1. Der
Antrag auf Fortschreibung der Förderung der Freiwilligenzentrale Hagen wird
in erster Lesung zur Kenntnis
genommen.
2. Die
Freiwilligenzentrale erstellt eine Finanzübersicht, über die erneut in den
Fraktionen beraten wird.
Anschließend
wird der Sozialausschuss in zweiter Lesung über den Antrag beraten.
