09.09.2021 - 5.10 Villa Hohenhof - Rekonstruktion der historische...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Schmidt erklärt, dass er der Vorlage nicht zustimmen wird, obwohl er die Maßnahme als durchaus sinnvoll erachtet. Er stellt jedoch hinsichtlich der Ausgaben der Stadt Hagen eklatante Mängel in der Verteilungsgerechtigkeit fest. Als Beispiel führt er die Sanierung des Richard-Römer-Lennebads an. Er sieht den städtischen Eigenanteil von über 400.000 € als nicht gerechtfertigt an.

 

Herr König bemängelt das Verfahren – da die Vorlage nicht im Kultur- und Weiterbildungsausschuss beraten worden ist – wird der Vorlage aber inhaltlich zustimmen.

 

Herr Eiche antwortet, dass im Kultur- und Weiterbildungsausschuss die einhellige Meinung darüber bestanden hat, dass die Vorlage inhaltlich gewollt ist.

 

Herr Walter äußert seine Verwunderung darüber, dass Herr Schmidt als Ratsmitglied nicht gesamtstädtisch, sondern nur für Hohenlimburg agiert. Er weist darauf hin, dass die Villa Hohenhof eines von zehn „iconic houses“ in Deutschland ist.

 

Herr Hentschel begrüßt die Vorlage außerordentlich. Er fragt zu Seite fünf, mit was für Kosten zu rechnen ist, wenn die Rekonstruktion nicht, wie in der Planung vorgesehen, erfolgen kann.

 

Herr Keune antwortet, dass es sich um eine Kostenschätzung handelt. Er sieht nicht, dass es hier zu einer größeren Abweichung kommt.

 

Herr Oberbürgermeister Schulz verdeutlicht, dass nach dem aktuellen Planungsstand davon auszugehen ist, dass die in der Vorlage geplanten Maßnahmen umsetzbar sind.

 

Herr König fragt, ob seitens der Verwaltung Initiativen entwickelt werden, die begrenzten Öffnungszeiten zu erweitern, um der Bedeutung der Einrichtung gerecht zu werden.

 

Herr Oberbürgermeister Schulz antwortet, dass die Absicht der Verwaltung besteht, dass die Villa Hohenhof für Interessierte auch deutlich erfahrbarer wird.

 

Herr Meyer merkt an, dass sich die Villa Hohenhof in der Nähe der Autobahn A45 befindet. Er erklärt, dass die Autobahn GmbH mit Blick auf den Hohenhof offen für Schallschutzmaßnahmen ist. Er bittet darum, dass die Verwaltung mit der Autobahn GmbH Kontakt aufnimmt und planerische Maßnahmen ergreift.

 

Herr Oberbürgermeister Schulz antwortet, die Anregungen mitzunehmen.

 

Herr Schmidt weist die Vorwürfe von Herrn Walter zurück. Als weiteres Beispiel führt er den Seepark an und merkt darüber hinaus an, dass seiner Meinung nach nicht zu wenig Geld für Kultur ausgegeben wird.

 

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Beschluss:

 

1. Der Rat beschließt die Teilnahme der Stadt Hagen an dem Förderaufruf REACT-EU „Grüne Infrastruktur“r die Umsetzung der Planung zur Rekonstruktion der Park- und Gartenanlage Hohenhof im Rahmen der IGA 2027.

 

2. Der Rat beschließt die vorliegende Ausführungsplanung zur Rekonstruktion der historischen Gartenanlage Villa Hohenhof von L-A-E Ehrig, Bielefeld.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

OB

1

 

 

CDU

5

 

 

SPD

5

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

3

 

 

AfD

2

 

 

Hagen Aktiv

2

 

 

FDP

1

 

 

Bürger für Hohenlimburg

 

1

 

Die Linke

1

 

 

HAK

1

 

 

 

X

 Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

21

Dagegen:

1

Enthaltungen:

0

 

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=3564&TOLFDNR=313040&selfaction=print