16.12.2021 - 5.3 Dringlichkeitsvorschlag der SPD-Fraktionhier: S...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.3
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 16.12.2021
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 14:08
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Jan Blümel
Wortprotokoll
Herr Rudel stellt klar, dass es sich bei der vorliegenden Situation um ein gesamtstädtisches Problem handelt. Er dankt der Verwaltung für die Stellungnahme. Er bittet darum, dass regelmäßig über die Problemlage berichtet wird. Er hofft, dass nicht noch auf weiteren Abschnitten der A 45 ähnliche bauliche Probleme gefunden werden.
Herr Ludwig ergänzt die Ausführungen der Verwaltung. Die Zahl, dass etwa sechs bis sieben Fahrzeuge pro Grünphase in die Heedfelder Straße einbiegen können, ist seiner Erkenntnis nach zu hoch angesetzt. Im Berufsverkehr schaffen es lediglich ein bis zwei Fahrzeuge. Dazu kommt, dass, wenn das erste Auto ein Linksabbieger ist, der gesamte darauffolgende Verkehr warten muss, da eine Umfahrung des ersten Fahrzeuges nicht möglich ist.
Er kritisiert, dass die Lichtsignalanlage am Bahnübergang weiterhin eingeschaltet sei, da ausschließlich eine Rangierfahrt pro Woche auf dieser Bahnstrecke stattfinde. In den vergangenen Jahren wurde der Bahnübergang bei einer Zugquerung manuell mit Flatterband gesichert. Diese Möglichkeit sollte bei den Rangierfahrten auch genutzt und die Verkehrsbelastung durch ansonsten offene Schranken entlastet werden.
Er bittet darum, mit diesem Vorschlag mit der Deutschen Bahn in Kontakt zu treten.
Herr Keune erläutert, dass bisherige Gespräche mit der Deutschen Bahn nicht erfolgreich waren. Er stellt klar, dass die Behinderungen durch die Linksabbieger dem Gegenverkehr aus Richtung Schalksmühle geschuldet sind. Die Rangierfahrten sind in dieser Situation eher ein randgelagertes Problem. Es werde diesbezüglich weiterhin das Gespräch gesucht.
Des Weiteren erläutert Herr Keune die Inhalte der Stellungnahme der Verwaltung.
Beschluss:
1. Die Verkehrsabteilung der Verwaltung analysiert und beschreibt die Auswirkungen der Sperrung der A 45 an den Anschlussstelle Lüdenscheid Nord und Lüdenscheid auf das Hagener Stadtgebiet.
2. Maßnahmen, die den Verkehrsfluss auf möglichen Ausweichrouten im Stadtgebiet (s. Anlage) verbessern können, sollten umgehend umgesetzt werden.
3. Gemeinsam mit der SIHK, der Bahn und der Speditionswirtschaft sollten in einem weiteren Schritt Möglichkeiten erörtert werden, um die in Hagen und im Wirtschaftsraum Südwestfalen produzierten Güter vorwiegend auf der Schiene an ihre Bestimmungsorte zu transportieren.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
46,9 kB
|
|||
|
2
|
(wie Dokument)
|
275,4 kB
|
|||
|
3
|
(wie Dokument)
|
131,2 kB
|
