13.12.2005 - 4 Offene Ganztagsschuleb.) Mündlicher Bericht zum...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Sitzung:
-
Sitzung des Schulausschusses
- Gremium:
- Schulausschuss
- Datum:
- Di., 13.12.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Zunächst verweist Herr Kortmann
auf die ausgelegte Übersicht über die Anzahl der Gruppen (Anlage 7 der
Niederschrift), worin die Gesamtplanung bis 2007/2008 dargestellt ist. Diese
Übersicht umfasst auch den zusätzlichen Bedarf an Gruppen, der auf eine
Überführung von Plätzen aus Kindertagesstätten zurückzuführen ist. Im Ergebnis
bedeutet dies maximal 88 Gruppen gegenüber bisher 80 Gruppen.
Hinsichtlich der Finanzierung durch
Fördermittel für Bauinvestitionen und Ausstattung hat die Verwaltung bislang
für mehrere Schulen zu einem Stichtag die Mittel beantragt, um so einen
Ausgleich zwischen kostengünstigen und aufwändigen Maßnahmen im Rahmen des
Gesamtfördervolumens zu bekommen.
Zum Schuljahr 2006/2007 wird dies
erkennbar schwieriger, weil es überwiegend aufwändige Maßnahmen sind. Daher
werden voraussichtlich auch nur 6 Schulen zum neuen Schuljahr an den Start
gehen. Die Anträge dafür müssen bis 31.01.2006 bei der Bezirksregierung
vorliegen. Zur Mitfinanzierung der aufwändigen Maßnahmen hat die
Schulverwaltung ergänzend ab 2007 500.000 € aus der Schulpauschale
vorgeschlagen.
Da die zur Verfügung stehenden
Investitionsmittel nunmehr auch für den Hauptschulbereich eingesetzt werden
sollen, ist zu befürchten dass ab 2007 nicht mehr ausreichend Fördermittel zur
Verfügung stehen werden. Die Schulverwaltung wird sich darum bemühen, zum
nächsten Antragstermin am 30.04.2006 für alle anderen Schulen einschließlich
der Hauptschulen Förderanträge zu stellen. Diese Ziel erscheint nur mit großer
Kraftanstrengung unter Zurückstellung anderer Aufgaben in der Schulverwaltung erreichbar
zu sein.
Weiterhin erläutert Herr Kortmann
die tabellarische Übersicht zur Finanzierung der Offenen Ganztagsschule. Daraus
wird deutlich, dass der Anteil der Eigenmittel pro Kind gestiegen ist,
weiterhin durch die zunehmende Teilnehmerzahl der gesamtstädtische Anteil.
Durch den neuen Erlass werden zukünftig nur noch 0,05 Lehrerstellen pro Gruppe kapitalisierbar sein, so dass im Ergebnis die finanzielle Landesförderung geringer sein wird. Dem gegenüber erhöht das Land den nicht kapitalisierbaren Lehrerstellenanteil auf 0,15 Lehrererstellen pro Gruppe. Wie diese neue Vorgabe umgesetzt werden, wird in nächster Zeit noch zu diskutieren und zu entscheiden sein.
Auf Nachfrage von Herrn Feste
bezüglich der zukünftig möglichen Erhöhung der Elternbeiträge erklärt Frau
Haack, dass rund 60% der Eltern keinen Elternbeitrag zahlen. Entweder
gehören diese Personen zu den ALG II-Empfängern, oder sie haben nur einen
geringes Einkommen. Zur Zeit werden die konkreten Jahreseinkommen der Eltern aufgelistet
um festzustellen, wie sinnvoll die jetzigen Einkommensgrenzen sind.
Nach Information von Herrn Kortmann
hat sich das Schulverwaltungsamt und der Fachbereich Jugend und Soziales auf
eine Grundsatzvorlage für Februar 2006 verständigt.
Herr Feste fragt anhand des
Beispiels der Grundschule Reh nach, ob die Finanzierung bei teuren
Ausbaumaßnahmen gesichert ist. Dies ist, so Herr Kortmann, keineswegs
der Fall. Mit im Durchschnitt 180.000 € Fördermittel ist ein möglicher
Bedarf von 400.000 € nicht finanzierbar. Gerade deshalb hat die
Schulverwaltung, wie bereits erwähnt, ab
2007 dafür zusätzliche Mittel aus der Schulpauschale vorgesehen.
Herr Kortmann informiert
darüber, dass abweichend von der Planung der Start der Pestalozzischule um ein
Jahr geschoben wird. Grund hierfür ist die z.Zt. bekannte Diskussion über einen
möglichen Standortwechsel der Schule.
Wegen des sozialen Umfeldes sieht Herr
Breddermann einen früheren Start der Gebrüder-Grimm-Schule als notwendig
an. Nach Auskunft von Herrn Kortmann gibt es seitens der Schulkonferenz bislang
keinen positiven Beschluss für einen Start.
Auf Nachfrage von Frau
Kuschel-Eisermann erklärt Herr Jürgens, dass das Raumprogramm durch
die GWH erstellt wird, so auch die Planung der Küchenbereiche. Diese Küchen
werden auch gemäß ihrer Konzeption genutzt, so z.B. für die Aufbewahrung des
Geschirrs und zum Spülen.
Herr Fischer bestätigt die
Notwendigkeit der vorhandenen Küchen. Diese wären keinesfalls
überdimensioniert.
