24.06.2021 - 6.27 Umbenennung des Kirchenbergstadions

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Eiche ist der Meinung, dass eine Vermarktung von Namensrechten grundsätzlich bedenklich ist. Er kann aber den finanziellen Vorteil durchaus erkennen. Er gibt zu bedenken, dass eine Umbenennung des Kirchenbergstadions dauerhaft und grundsätzlich ersteinmal unumkehrbar ist. Bei einer finanziellen Gegenleistung, die irgendwann nicht mehr fließt, kann der Name wieder problemlos zurückgenommen werden. Er plädiert dafür, der Verwaltungsvorlage zu folgen und den Vorplatz des Stadions nach Erich Berlet zu benennen.

 

Herr Hentschel gibt zu bedenken, dass bei Vereinen oder caritativen Einrichtungen viel Geld eingespart wurde und mit den 30.000 €, auf die hier verzichtet werden würde, einige Leistungen wieder reaktiviert werden könnten.

Weiter merkt er an, dass die „Berlet-Halle“ auch mit Steuergeldern subventioniert worden sei. Er glaubt, dass das Namensrecht für das Kirchenbergstadion in Zukunft vermarktungsfähig ist.

 

Herr Schmidt merkt an, dass bei der Umbenennung des Kirchenbergstadions nicht auf 30.000 € verzichtet werde. Bisher gebe es keine Interessenten, die die Namensrechte erwerben wollten. Ohne konkreten Interessenten kann es auch keinen Verlust geben. Seiner Meinung sollte nicht alles mit Geld aufgewogen werden. Es sollte möglich sein, einem für eine Stadt sehr verdienten Menschen eine Ehrung zuteilwerden zu lassen, ohne dass sich dabei zuerst auf die finanziellen Auswirkungen konzentriert werde. Dies gehöre zur Würde einer Stadt. Die Ratsgruppe Bürger für Hohenlimburg folgt dem Beschluss des Sport- und Freizeitausschusses.

 

Herr Thieser berichtet, dass der Sport- und Freizeitausschuss sich für die Umbenennung des Kirchenbergstadions ausgesprochen habe. Dies werde dem Menschen Erich Berlet gerecht. Des Weiteren stimmt er den Ausführungen von Herrn Schmidt zu.

 

Herr Thielmann erinnert daran, dass die Bepreisung von Namensrechten eine Konsolidierungsmaßnahme war. Bisher war die Nachfrage nach Hallen- oder Stadiennamen aber nicht vorhanden. Daher sollte seiner Meinung nach dem verdienten Bürger Erich Berlet das Kirchenbergstadion gewidmet werden.

 

Herr Geitz erklärt, dass der Bau der Berlet-Halle von Herrn Berlet selbst finanziert wurde.

 

Herr Keune stellt klar, dass es nicht Ziel der Verwaltung war, Geld für das Namensrecht des Kirchenbergstadions einzunehmen und eine Entscheidung daran festgemacht wurde. Fakt ist aber, dass der Rat zur kostenfreien Benennung des Stadions den existierenden Ratsbeschluss, zumindest teilweise, aufheben muss. Die Umbenennung des Platzes wäre durch die Bezirksvertretung Hohenlimburg möglich gewesen.

 

Herr Klepper dankt Herrn Keune für die Klarstellung und plädiert für die Umbenennung des Kirchenbergstadions.

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Beschluss:

 

Der Rat der Stadt Hagen beschließt, der von der Bezirksvertretung Hohenlimburg vorgeschlagenen Umbenennung des Kirchenbergstadions in Erich-Berlet-Stadion zuzustimmen.

Im Rahmen der Umbenennung soll der Ratsbeschluss vom 23.09.20219 zur Vermarktung von Sportstätten für das Kirchenbergstadion durch den Rat der Stadt Hagen aufgehoben werden.

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

OB

 

 

1

CDU

13

 

 

SPD

13

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

 

 

6

AfD

 

4

 

Hagen Aktiv

4

 

 

FDP

2

 

 

Bürger für Hohenlimburg

2

 

 

Die Linke

 

2

 

HAK

 

2

 

Die PARTEI

1

 

 

 

 

X

 Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

35

Dagegen:

8

Enthaltungen:

7