15.04.2021 - 4.1 Anfrage der AfD-Fraktionhier: Maskenbeschaffung...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 15.04.2021
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:03
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Anfrage
- Federführend:
- VB2/S-BC - Strategisches Beteiligungscontrolling
- Bearbeitung:
- Jan Blümel
Wortprotokoll
Herr Eiche fasst zusammen, dass die Stadt Hagen insgesamt Masken im Wert von knapp 500.000 Euro beschafft hat und ist erfreut, dass nicht bei der Firma Van Laack eingekauft wurde.
Herr Hentschel möchte wissen, wie es dazu kommt, dass am 30.04.2020 zweimal bei der Firma Eliware Masken beschafft wurden, diese aber einmal 3,40 Euro pro Stück und einmal 2,49 Euro pro Stück gekostet haben. Bei beiden Vorgängen handelte es sich um Mehrweg-Masken die per Verhandlungsvergabe beschafft wurden.
Herr Gerbersmann geht davon aus, dass es sich hierbei um Masken unterschiedlicher Qualität gehandelt habe. Es wurden für die Verwaltung verschiedenste Arten von Mehrweg-Masken beschafft. Eine andere Erklärung ist, dass die Angebote an unterschiedlichen Tage eingeholte wurden, die Beschaffung dann aber am 30.04.2020 erfolgte.
Zu dieser Zeit war die Verwaltung froh, wenn die benötigten Maske generell lieferbar waren. Zwischenzeitlich war eine Ausstattung der Rettungskräfte mit Schutzmasken gefährdet.
Herr Oberbürgermeister Schulz sagt zu, die Frage nochmal an den entsprechenden Fachbereich weiterzugeben.
[Anmerkung der Schriftführung: Im Nachgang zur Sitzung teilte der Fachbereich für Informationstechnologie und Zentrale Dienste folgendes mit:
Bei der Bestellung handelte es sich um mehrfach verwendbare und bis zu 30-mal waschbare Masken für die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die extreme Nachfrage führte in der damaligen Corona-Hochzeit dazu, dass Angebote von den Lieferanten teilweise nur stundenweise aufrechterhalten werden konnten. Dennoch wurden trotz der Dringlichkeit der Bedarfe telefonisch und/oder per Mail Preisangebote eingeholt und Muster angefordert.
Die Masken der Fa. Eliware waren laut Preisermittlung die günstigsten Masken und entsprachen den vorgegebenen Anforderungen. Daher wurde eine Bestellung über 2.600 Masken ausgelöst. Die Fa. Eliware teilte nach Bestellung mit, dass sofort nur noch 1.000 Stück (3,40 Euro netto/Stück) lagermäßig vorhanden seien. Alternativ bot die Firma an, die noch ausstehende Menge von 1.600 Masken bei Lieferung einer fast identischen neuen Maske (ausstehende Neulieferung einer Eigenmarke) zu einem dann geringeren Stückpreis von 2,49 Euro netto/Stück zu liefern. Diese neue Maske entsprach qualitativ der ursprünglich angebotenen Maske.
Vor diesem Hintergrund wurden aufgrund der Eilbedürftigkeit die 1.000 sofort verfügbaren Masken noch am gleichen Tag bei Fa. Eliware in Moers abgeholt. Die Abholung der ausstehenden 1.600 Masken erfolgte dann zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls durch einen Mitarbeiter der Poststelle.]
Anlagen zur Vorlage
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