24.09.2020 - 5.1 Welterbe-Projekt "Industrielle Kulturlandschaft...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Do., 24.09.2020
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Susanne Boes
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Hanemann geht ausführlich auf den Inhalt der Vorlage und auf den Grund der Dringlichkeit, der zu dieser Sondersitzung geführt habe, ein.
Herr Quardt bedauert, dass der Hohenhof nicht auch ein Objekt dieses Antrages werden kann.
Auf die Frage von Frau Kingreen berichtet Frau Hanemann, dass das Gebäude seit 2015 einem Verein zur Förderung und Entwicklung des Hauses gehöre. Dieser Verein benötige jede Art der Unterstützung. Er bestehe aus 33 Mitgliedern und habe seit dem 01.01.2020 einen neuen Vorsitzenden, der sich sehr engagiere. Bisher seien rund 700.000 € Fördergelder zusammen gekommen, die aber bei weitem nicht ausreichen, um das Gebäude zu sanieren.
Frau Buchholz lobt ausdrücklich das stimmige Konzept und die ausführliche Vorlage.
Sie möchte wissen, sollte das Hauptbahnhofsgebäude Kulturerbe werden, nicht dieser Eintrag zum Hemmschuh werden könne und alles noch länger dauern werde. In der Vorlage sei ausgewiesen, dass dieser Antrag keine finanziellen Auswirkungen für die Stadt Hagen habe. Sie sehe hierbei auch die Entwicklung des Umfeldes gefährdet. Außerdem möchte sie wissen, wie das Thema zum Haus Harkorten in der Bezirksvertretung Haspe diskutiert wurde.
Herr Keune berichtet, dass für die Stadt Hagen keine Mehrkosten entstehen würden, sollte der Hauptbahnhof als Welterbeobjekt aufgenommen werden. Doch sollten große Anstrengungen unternommen werden, den Hauptbahnhof nebst Umfeld aufzuwerten. Er gehe davon aus, dass eine Aufnahme nur positive Effekte habe. Der Aufwand werde sich nicht deutlich erhöhen, da auch bereits jetzt das Gebäude unter Denkmalschutz stehe.
Herr Quardt macht deutlich, dass die Aufwertung des Bahnhofs-Areals auch in seinem Interesse sei.
Frau Hanemann berichtet, dass die Einbindung der Stiftung der Industriedenkmalpflege nicht als Hemmschuh zu betrachten sei, sondern immer darauf geachtet werde, dass sich etwas positiv entwickelt, wie auch die örtliche Denkmalpflege immer involviert war und positiv begleitet habe.
Zum Haus Harkorten berichtet sie, dass das Herrenhaus bereits seit 2010 leer stehe. Die anderen Gebäude seien bereits hergerichtet und bewohnt.
Das Herrenhaus sei noch in dem Zustand der Erbauung von 1756. Es sei erstrebenswert, dieses Gebäude zu konservieren, behutsam zu sanieren und so zu belassen wie es ist. Doch dazu benötige es viel Geld und ein Betreiberkonzept..
Herr Quardt bedankt sich für die ausführliche Berichterstattung und lässt über den Beschlussvorschlag abstimmen.
Anlagen zur Vorlage
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