04.12.2020 - 9.1 Schnitt- und Rodungsmaßnahmen 2020/2021
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9.1
- Sitzung:
-
Sitzung des Naturschutzbeirats
- Gremium:
- Naturschutzbeirat
- Datum:
- Fr., 04.12.2020
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:01
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- FB60 - Verkehr, Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen
- Bearbeitung:
- Simone Gredig
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Bögemann macht deutlich, dass in den letzten 10 Jahren der WBH zur Reduzierung des Pflegeaufwandes immer mehr Gehölzflächen entfernt habe und diese Flächen eingesät wurden. Nach seiner Ansicht ist die Vermüllung primärer Grund für ein erhöhtes Pflegeaufkommen und nicht die Gehölze. Er sieht den WBH in der Pflicht zur Entfernung des Mülls. Auch weist er darauf hin, dass gemäß anderer Vorlage (Drucksachennummer 0506/2020) gerade diese Buschwerke erhalten bleiben sollen.
In Wortbeiträgen von Frau Klatte und der Herren Boeker, Riegel und Bögemann wird auf das Erfordernis und die Angebote an Schulen zum Thema Sauberkeit und Abfallvermeidung hingewiesen.
Herr Bühren sieht die Aufwertung der städtischen Grünflächen und Erhaltung der Gehölzflächen als Maßnahme zur Wohnumfeldverbesserung im Zusammenhang mit dem ISEK.
Beschluss:
Der Naturschutzbeirat hält die Umwandlung weiterer Gehölzflächen in intensive Mähwiesen für nicht sinnvoll, vor allem weil in der Drucksachennummer 0506/2020 darauf abgehoben wird, gerade Buschwerke im Rahmen des Klimaschutzes zu erhalten. Vor allem intensive Rasenflächen werden bei den zu erwartenden Temperaturen verbrannt und bieten keinerlei Vorteile für die Umwelt.
