01.12.2020 - 5.1 Schulentwicklungsplan 2020 ffGrundschule Goldbe...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Angedacht sei, so Herr Hermann, das Jahr 2021 in Abstimmung mit der Schule und einem Architekten zur Planung zu nutzen. Die Kosten für den Neubau sollen dann in den Haushalt für die Jahre 2021/2022 eigestellt werden, um dort den Bau realisieren zu können. Im Gegensatz zur alten Schulentwicklungsplanung, in der man mit einem Rückgang der Schüler*innenzahlen gerechnet habe, sei nun ein Zuwachs zu verzeichnen mit aktuell insgesamt 239 Schülerinnen und Schüler an Gustav-Heinemann-Schule.

Aufgrund der kleineren Klassen an einer Förderschule werden weitere Klassenräume benötigt. Darüber hinaus habe das neue Gutachen festgestellt, dass auch die Grundschule Goldberg weitere Räume benötige. So gehöre die Goldbergschule mit beiden Standorten zusammen mit der Henry-van-de-Velde-Schule zu den Grundschulen mit den höchsten Schüler*innenzuwachs, die man in den nächsten Jahren laut Prognose zu erwarten habe.

Auf dem Grundstück, an dem jetzt noch der alte Pavillon stehe, habe man zunächst ein zweigeschossiges Gebäude geplant, was aber nun dreigeschossig werden soll, um auch den Raumbedarf für den zusätzlichen Grundschulzug decken zu können. Durch den Bau verbleibe vermutlich für den Schulhof weniger Platz. Dies wolle man durch versetzte Pausenzeiten kompensieren, sodass die Grundschule den Schulhof der Gustav-Heinemann-Schule mitnutzen könne.

 

An der nachfolgenden Erörterung nehmen Frau Opitz, die Herren Pfeiffer, Neuhaus, Dahme und von der Verwaltung Herr Hermann teil.

 

Herr Neuhaus begrüßt den Fortschritt in diesem Bereich, den man bereits Jahre verfolge und begleite. Ebenfalls erhoffe er sich, dass sich im Bereich der Selbecker Straße in dieser Hinsicht auch noch was entwickeln werde.

 

Dies, so Herr Dahme, sei nur zu begrüßen, da bereits seit langem schon durch fehlende Räumlichkeiten an der Gustav-Heinemann-Schule Räume der Grundschule mitgenutzt worden sind. Ferner werde der Bedarf an Fördermöglichkeiten eher mehr und könne, seiner Auffassung nach, nicht durch Inklusionsklassen an den Schulen gedeckt werden.

 

Frau Opitz zeigt sich ebenfalls erfreut darüber und hält die gemeinsame Nutzung für einen Vorteil. Bei möglichen Veränderungen beispielsweise die Schüler*innenzahlen betreffend, habe man mehr Möglichkeiten darauf zu reagieren.

 

Herr Hermann bestätigt die Aussage von Frau Opitz. Bei Veränderungen seien die Steuerungsmöglichkeiten in Schulzentren besser.

 

Darüber hinaus ergeben sich keine weiteren Wortbeiträge, sodass Herr Dahme über den Beschlussvorschlag der Verwaltung abstimmen lässt.

 

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Beschluss:

Die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen folgenden Beschluss zu fassen:

 

1. Die Verwaltung wird beauftragt, die konkrete Planung für den Neubau auf dem Grundstück Franzstraße 75 zu erarbeiten und den abschließenden Planungsentwurf den politischen Gremien zur Entscheidung vorzulegen.

 

2. Die Verwaltung wird beauftragt, die konkrete Planung für die Erweiterung am Hauptstandort Schulstraße 1 zu erarbeiten und den abschließenden Planungsentwurf den politischen Gremien zur Entscheidung vorzulegen.

 

3. Die Planungskosten werden außerplanmäßig mit Kompensation aus anderen Maßnahmen bereitgestellt.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

4

 

 

CDU

2

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

1

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

FDP

1

 

 

AfD

1

 

 

 

 

 

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

10

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

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Anlagen zur Vorlage