08.06.2020 - 5.3 Sachstandsbericht Stadtmuseum Hagen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.3
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mo., 08.06.2020
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:06
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Fuchs informiert den Ausschuss über den inhaltlichen Stand zum Stadtmuseum. Dem Antrag sei stattgegeben worden. Der Förderbescheid liege vor, wie die Mitglieder sicherlich inzwischen auch aus der Presse erfahren hätten. Zuvor hätte der Antrag nochmal nachgebessert werden müssen. Das Konzept sehe jetzt auch die Catacombe als einen künftigen museumspädagogischen Raum mit vor. Man werde dadurch bei der Umsetzung des Konzeptes in die Lage versetzt, auch diesen Raum miteinbeziehen zu können. Das habe die Bezirksregierung dankenswerterweise mitgetragen und auch in die Finanzierung miteingebarbeitet. Herr Fuchs erklärt, er sei sehr dankbar für diese großzügige Landesförderung. Seit der Bescheid vorliege, sei man verwaltungsintern dabei, die Dinge umzusetzen. Er habe bereits mit den Bauämtern gesprochen. Dadurch, dass die Finanzierung jetzt sichergestellt sei, habe man auch einen Architekten engagieren können, der die Bauplanung mache. Planungen würden jetzt vorgenommen für den Teil der ersten und zweiten Etage des Verwaltungsgebäudes für die Mitarbeiter/innen, die dort künftig arbeiteten, damit das Erdgeschoss für das neue Stadtmuseum umgebaut werden könne.
Dies sei der technische Teil, der im Augenblick in der Planung sei.
Inhaltlich gesehen habe es noch mal eine Überarbeitung des Feinkonzeptes gegeben, was auch der Bezirksregierung zur Verfügung gestanden habe. Jetzt müsse ein Ausstellungsgestalter ausgewählt werden. Ursprünglich habe der Fachbereich Kultur bereits einen Vertrag mit einem Ausstellungsgestalter aus der Vergangenheit gehabt, der auch vergaberechtlich abgesichert gewesen sei. Dies sei auch eine Frage des geistigen Eigentums des früheren Ausstellungsgestalters aus Eilpe gewesen, der seinerzeit das alte Stadtmuseum mitgestaltet habe. Der Vertrag habe sich jedoch leider zerschlagen, da der Kandidat nicht mehr zur Verfügung stehe, da er mittlerweile im Ruhestand sei. Insofern habe man eine neue Auswahl für einen Ausstellungsgestalter konzipieren müssen. Dies sei auch in den letzten Monaten erfolgt. Man habe dies inhaltlich zusammengeschrieben, sich mit dem LWL zusammengesetzt, eine Markterkundigung gemacht und sich beraten lassen, welche Dinge in dem Zusammenhang wichtig seien. Derzeit sei er in den letzten Verhandlungen mit der Vergabestelle, um dies auch ausschreibungstechnisch auf einen ordentlichen Stand zu bringen. Vergaberechtlich werde noch geklärt, ob eine beschränkte Ausschreibung oder eine allgemeine Ausschreibung vorgenommen werde. In diesem Zusammenhang weist Herr Fuchs darauf hin, dass die Entscheidung über die Vergabe oberhalb einer Summe von 75.000,- € natürlich auch eine Angelegenheit des Kultur-und Weiterbildungsausschusses sei. Dies sei ihm bekannt. Hingegen sei dem Fachbereich Kultur zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt gewesen, dass diese Sitzung hier heute stattfinden würde. Daher habe der Fachbereich Kultur für die nächste Ratssitzung eine entsprechende Vorlage vorbereitet, damit dort eine Entscheidung darüber getroffen werde, dass man die Ausschreibung durchführen könne.
Was die Entscheidung angeht, die inhaltlichen Gründe, werde man diese Thematik sicherlich auch in der nächsten Sitzung des Kultur-und Weiterbildungsausschusses kommunizieren, wenn man sagen könne, was die Ausschreibung ergeben hat. Auch werde er über die Planungen des Architekten berichten, sobald die Zeitplanung fertig gestellt sei.
Es bestehen keine Fragen seitens der Mitglieder.
