08.06.2020 - 6 Anfragen gemäß § 18 der Geschäftsordnung des Rates

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Wortprotokoll

Herr Dr. Fischer erkundigt sich nach einer künftigen Nutzung für das Haus Harkorten. Er habe in der Zeitung gelesen, dass ein ansehnlicher Betrag an Fördermitteln für das Haus Harkorten nach Hagen geflossen sei, um z.B. das Dach sanieren zu lassen. Er möchte daher wissen, welche Überlegungen es gebe, dieses Haus wieder in den Kulturbereich  integrieren  zu können.  

 

Frau Kaufmann erläutert, das einzige Ergebnis, was die Arbeitsgruppe zu diesem Thema bereits erreicht habe, sei die Mitteleinwerbung. Es gebe noch kein  konkretes Konzept  für eine Nutzung, was  auch zukunftsfähig sei im Sinne der Finanzierbarkeit. Dies sei auch ein Problem, wenn Gespräche mit dem Fördergeber geführt würden. Das Haus würde nicht  der Stadt Hagen gehören. Dadurch hätten sich die Zugangsvoraussetzungen verschlechtert. Sie schlägt in diesem Zusammenhang vor, Frau Hanemann (Untere Denkmalbehörde) in einer  der nächsten Sitzungen in den Ausschuss einzuladen, um über den Sachstand berichten zu können.

 

Herr Dr. Blank erklärt, dass das Haus derzeit einem Förderverein gehöre. Es gäbe jedoch Überlegungen, ein Grobkonzept, was auf jeden Fall eine museale Lösung vorsehe, evtl. in Zusammenarbeit mit der VHS. Das Landesdenkmalamt befürworte ebenso eine museale Lösung wegen des Gebäudes. Es könnten dort in einer original erhaltenen Küche aus dem 18. Jahrhundert Kochkurse für historische Gerichte abgehalten werden mit Kochgeräten und Töpfen etc. aus dem Stadtarchiv. Leider sei es kein städtisches Gebäude. Dann wäre eine Umsetzung seiner Meinung nach einfacher.

 

Herr Voigt erkundigt sich, warum seine Anfragen aus den vorherigen Sitzungen nicht behandelt und beantwortet würden. Er  werde jetzt einen Fragekatalog in der Fraktion  erarbeiten und  dann an den Vorsitzenden  weiterleiten.

 

Herr Fuchs antwortet, er könne dies nicht so stehen lassen. Der Fachbereich Kultur habe sich durchaus mit den Fragen von Herrn Voigt aus der Sitzung des KWA vom 11.03.20 beschäftigt. Er habe den Vorgang durch das Rechtsamt prüfen lassen. Die Beantwortung der Fragen  liege heute aus und dürfe wegen der neuen Regularien nicht verteilt werden. Die Beantwortung durch das Rechtsamt sei erst später erfolgt, so dass man der Einladung dies nicht mehr habe beifügen können. Er bittet dies zu entschuldigen.

Herr Fuchs verliest daraufhin die öffentliche Stellungnahme.

 

(Anmerkung der Schriftführerin: Auf die öffentliche Stellungnahme  wird hingewiesen, die als Anlage 3 dem Protokoll beigefügt ist).

 

Herr Walter fragt nach einer Möglichkeit, um in Werdringen mit dem Ausschuss tagen zu können.

 

Herr Söhnchen  antwortet, dass dies technisch im Rahmen einer Sitzung nichtglich sei. Man sei noch bei der Planung von Reisen.

 

Herr Walter äußert den Wunsch, sich vor Ort ein Bild machen zu wollen.

 

Herr Arndt  erklärt, er wisse, dass  das Haus Harkorten einem Förderverein gehöre.  Jedoch wisse er nicht, wer diese Leute seien und  welche Planungen diese hätten. Außerdem wüsste er gerne, wem die antiken Möbel gehören würden.

 

Herr Dr. Blank  erläutert, dass der Förderverein Haus Harkorten aus einem Vorstand und einem Beirat bestehe. Im Vorstand seien Dietmar Thieser, Hans Hermes und Hans-Christian Freier. Im Beirat seien Frau Kaufmann, Herr Eckhoff (Stadtheimatpfleger)  und er selbst. Dabei  verweist Herr Dr. Blank  auf das Internet und die Mitgliederseite. Jeder könne bei Interesse Mitglied werden. Was die Sanierung angeht, sei  schon ein deutlicher Unterschied  gegenüber von vor 3 Jahren zu erkennen, vor allem Innen. Jedoch werde die vollständige Sanierung  sicherlich noch einige Jahre  andauern. Die Schäden seien immens. Was die Möbel, Gemälde, Archivalien und auch über 800 Briefe betrifft, so gehörten diese der Stadt Hagen. Diese seien der Stadt Hagen von Herrn Söding von Elsner bzw. der Gesellschaft überlassen worden. Es handele sich dabei um echte Archivalien.

 

Herr Arndt  erkundigt sich nach dem Zustand der Möbel.

 

Herr Dr. Blank erwidert, er habe nur  restaurierte Möbel angenommen. Als ihm diese Möbel angeboten worden seien, habe er darauf hingewiesen.

 

 

Da keine Fragen mehr bestehen, schließt Herr Söhnchen  den öffentlichen Teil der Sitzung.

 

 

 

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Siehe Anlage.

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Anlagen