29.11.2005 - 7 Übernahme von Ausbildungskräften

Beschluss:
vertagt
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Keßen erläutert die Vorlage.

Herr Peters hat für die SPD-Fraktion für die Übernahme der Ausbildungskräfte im gewerblich - technischen Bereich abweichende Vorschläge. Eine 100 %-ige Übernahme sei derzeit nur für Ausbildungskräfte mit der Prüfungsnote “Sehr Gut” vorgesehen. Da diese Note nachweislich selten erzielt werde, sollte der Beschlussvorschlag dahingehend geändert werden, dass auch Ausbildungskräfte mit der Prüfungsnote “Gut” zu 100 % in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis übernommen werden. Ausbildungskräfte mit der Prüfungsnote “Ausreichend” würden nach dem vorliegenden Beschlussvorschlag nicht übernommen werden. Die SPD-Fraktion sei der Meinung, dass die Verwaltung bei entsprechendem Bedarf auch diese Ausbildungskräfte übernehmen sollte. Der Beschlussvorschlag sollte daher in der Weise abgeändert werden, dass die Ausbildungskräfte mit der Prüfungsnote “Befriedigend” und “Ausreichend” gleich behandelt werden. Falls der entsprechende Bedarf vorhanden sei, würde nach dem vorliegenden Beschlussvorschlag bei einer zu treffenden Personalauswahl letztlich die Prüfungsnote ausschlaggebend sein.

Herr Asbeck bezweifelt die Nachvollziehbarkeit der Vorlage. Auf der einen Seite werde der notwendige Personalabbau thematisiert, auf der anderen Seite werde von der Verwaltung Bedarf angemeldet. Der Beschluss aus dem Jahre 2004 werde durch den neuen Beschlussvorschlag konterkariert. Es bestehe noch weiterer Informations- und Beratungsbedarf. Die Vorlage sollte daher zunächst zurückgestellt werden.

Herr Gregull erklärt, dass die Verwaltung die Übernahme von Auszubildenden z.T. durch Kompensationen aus der Altersteilzeit refinanziere. Der Abbau von Personal z.B. durch Altersteilzeit beinhalte natürlich eine kurzfristige kostenmäßige Entlastung, die aufgrund der haushaltsrechtlichen Lage dringend erforderlich sei. Gleichwohl werde bereits jetzt deutlich, dass  durch die Altersstruktur in der Verwaltung zukünftig große Probleme entstehen könnten. Im Sinne einer ordnungsgemäßen Personalentwicklung und Personalplanung, auch über den Konsolidierungszeitraum hinaus, sei es deshalb unerlässlich auch auf lange Sicht zu planen. Die Vorlage beinhalte diese Interessenabwägung.

Frau Kingreen, Herr Peters, Herr Brandau und Herr Asbeck diskutieren über die Vorlage. Es geht um die Altersstruktur der Verwaltung, die bedarfsgerechte Ausbildung, die Einstellung von Ausbildungskräften über den Bedarf hinaus im gewerblich-technischen Bereich und den Leistungsaspekt bei der Übernahme von Ausbildungskräften.

Herr Röspel stellt im Einvernehmen mit den Ausschussmitgliedern fest, dass weitergehender Beratungsbedarf besteht. Er bittet die Verwaltung, für die nächste Sitzung des Personalausschusses die Altersstruktur der Verwaltung aufzuzeigen, eventuelle Mangelbereiche, in denen entsprechender Bedarf besteht oder in Zukunft bestehen wird, aufzuzeigen und die Kompensation durch die Altersteilzeit deutlich zu machen. Die Fragestellung, inwieweit wird bedarfsgerecht ausgebildet auch im Hinblick auf Stellenfortfälle durch z.B. Altersteilzeit sollte durch die Verwaltung beantwortet werden.

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Beschluss:

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Abstimmungsergebnis:

 

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

X

 Beschlussfassung vertagt auf die nächste Sitzung des PA

 

Dafür:

      

Dagegen:

      

Enthaltungen:

      

 

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Anlagen zur Vorlage