09.09.2020 - 5.1 Vortrag zum Thema Open Data

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Stöckmann stellt mit Hilfe einer PowerPoint Präsentation das Thema Open Data vor. Die Präsentation liegt der Niederschrift als Anlage bei.

 

Herr Arutyunyan kritisiert den Vortrag und geht bei seinen Ausführungen insbesondere auf die fehlenden Themen Maschinenlesbarkeit und standardisierte Formate ein. Zudem bemängelt Herr Arutyunyan, dass Open Data zwar auf der Website der TFD aufgegriffen wird, jedoch bei zwei von drei verlinkten Beispielen keine offenen Daten im Sinne der Open Definition verfügbar sind. Beim Beispiel der Politikdaten vermisst Herr Arutyunyan einen Verweis auf die OParl-Schnittstelle und fragt, ob und wann es hierzu eine Verbesserung geben wird. Insgesamt wünscht sich Herr Arutyunyan zum Thema Open Data ein proaktiveres Verhalten der Verwaltung.

 

Herr M. Böhm weist ausdrücklich darauf hin, dass der Fachbereich für Informationstechnologie und Digitalisierung nur für die Bereitstellung der notwendigen Technik zuständig ist. Die Entscheidung ob und welche Daten offen zur Verfügung gestellt werden, trifft der jeweilige Fachbereich selbst. Ein stärkeres Bewerben der Open Data Möglichkeiten bei den Fachbereichen ist jedoch notwendig. Herr M. Böhm bittet abschließend um Verständnis, dass der Bereich Open Data bei der derzeitigen Aufgabenlage des Fachbereichs nicht die höchste Priorität hat. 

 

Herr Lazar merkt ergänzend an, dass die TFD als Vermittler zwischen der technischen Umsetzung und der Verarbeitung von Daten das Thema Open Data voran bringen möchte. Der Prozess Open Data befindet sich noch in den Anfängen, daher bittet Herr Lazar beim Projekt Open Data um Zeit und etwas Geduld.  

 

Herr Stöckmann informiert darüber, dass es zwar Standards gibt, die aber kein Standard für kommunale Fachverfahren sind und die Verwaltung somit auch abhängig von den jeweiligen Herstellern ist. Aus Sicht von Herrn Stöckmann muss in der Verwaltung mehr über das Thema Open Data aufgeklärt werden.

 

Herr A. Böhm erklärt anhand des Beispiels Bewohnerparkausweis, welche Daten aus seiner Sicht ohne große Probleme zur Verfügung gestellt werden könnten. Herr A. Böhm möchte wissen, in welchen Bereichen zuerst das Projekt Open Data umgesetzt wird. 

 

Herr Rödel fragt, ob Open Data ein Auswahlkriterium bei der Neuanschaffung oder Umstellung von Software ist.

 

Herr Ciupka ist der Meinung, dass die Verwaltung teils an ihre Belastungsgrenze gekommen ist und bittet um Verständnis. Zudem fragt sich Herr Ciupka, welchen Vorteil die Stadt davon hat, offene Daten bis in kleinste Detail zu klären und zur Verfügung zu stellen.   

 

Aus Sicht von Herrn Niedergriese könnte zumindest bei komplett neuen Prozessen auch das Thema Open Data berücksichtigt werden.

 

Herr Gerbersmann fragt die Ausschussmitglieder, wie hoch das Kosten-/Nutzungsverhältnis von Open Data ist. Zudem erklärt Herr Gerbersmann, dass bei allen Herausforderungen die die Verwaltung momentan zu bewältigen hat, das Thema Open Data nicht höchste Priorität genießt und daher noch nicht in die Breite ausgerollt werden kann. Beispielhaft zählt Herr Gerbersmann einige prioritäre Aufgaben auf, welche die Verwaltung momentan zu bewältigen hat. Herr Gerbersmann gibt Herrn Arutyunyan recht, dass Open Data im Bereich Statistik voran gebracht werden muss.

 

Herr Arutyunyan fragt, ob die Verwaltung die OParl-Schnittstelle öffentlich ankündigen kann. Zudem weist Herr Arutyunyan auf den Beschluss des HFA aus Mai 2019 sowie die Nachfrage im Rat im Juni und deren Beantwortung der Verwaltung aus dem Juli 2020 hin und fragt, wie der aktuelle Sachstand hierzu ist.

 

Herr Gerbersmann erklärt, dass die OParl-Schnittstelle vorhanden ist und die technischen Voraussetzungen bestehen, es jedoch noch Abstimmungsbedarf bei der Stadtkanzlei gibt.

 

[Anmerkung der Schriftführung]

Antwort per Mail von Herr Lazar zur Anfragen von Herrn Arutyunyan zur Umsetzung des HFA-Beschlusses:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

 

durch die Fraktion Hagen Aktiv wurde in der Sitzung des Fachausschusses

für IT und Digitalisierung am 09.09.2020 der aktuelle Sachstand zur Bereitstellung der Stadt-, Wahl- und Stimmbezirke als Open Data erfragt.

Nach Rücksprache mit dem Ressort Wahlen, Statistik und Stadtforschung darf ich hierzu die folgende Rückmeldung der Verwaltung geben:

 

Wie bereits auf Anfrage der Fraktion Hagen Aktiv in der Ratssitzung vom 25.06.2020 mitgeteilt, wurden die vorbereitenden Arbeiten zur Veröffentlichung der o.a. Daten als "open Data" mit Hochdruck vorangetrieben. Die Vorbereitungen sind annähernd abgeschlossen, aufgrund der aktuellen Situation hinsichtlich der Corona Pandemie, aber insbesondere durch die zwischenzeitlich eingetretenen Probleme mit der eingesetzten Wahlsoftware, welche zu erheblichen, händischen Nacharbeiten beim städtischen Wahlamt geführt haben, werden die Daten erst mit Verzögerung nach der Kommunalwahl zur Verfügung gestellt werden können.“

 

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Siehe Anlage.

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Anlagen