18.08.2020 - 3.6 Vorschlag der Fraktion Bündnis 90/Die GrünenHie...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.6
- Sitzung:
-
Sitzung der Unterausschuss Mobilität
- Gremium:
- Unterausschuss Mobilität
- Datum:
- Di., 18.08.2020
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:02
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Stefan Schirmer
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Sporbeck berichtet, dass er von einem Mitarbeiter, der an der Aufstellung des Schnellbuskonzeptes des VRR maßgeblich planerisch beteiligt gewesen sei, erfahren habe, dass die seitens der Verwaltung nachgemeldeten Relationen geprüft worden seien. Die Linie vom Hagener Norden in den Dortmunder Süden soll dabei sehr gut abgeschnitten haben. Man habe sogar darüber nachgedacht, diese in einem 20-Minuten-Takt zu führen.
Es sei wichtig, hier am Ball zu bleiben.
Herr Lellek berichtet, dass nach seinem Wissen auch die Linien Dortmund- Lüdenscheid, Hagen-Menden und Hagen-Hattingen geprüft werden sollten. Ergebnisse seien ihm jedoch nicht bekannt.
Herr Staat ergänzt, dass nach seinem Kenntnisstand noch keine Linien feststehen würden. Etwa zehn Linien sollen in die engere Auswahl kommen und noch im Laufe des Jahres bekanntgegeben werden. Mit den Ausschreibungen wolle man 2021 beginnen. Frühestens 2022 sei mit der Einrichtung der ersten Linien zu rechnen.
Herr König hält die Buslinie Dortmund-Lüdenscheid für unproduktiv. Diese sei eine Alternative zum Schienenverkehr. Hagen würde dadurch abgekoppelt. Daher müsste man politisch gegen diese Linie arbeiten.
Herr Ludwig stimmt dem zu. Diese Linie würde Ausbaubemühungen für die Volmetalbahn entgegenlaufen.
Herr Specht kommt auf den Antrag seiner Fraktion zurück [Anlage 3 zur Niederschrift]. Sofern der zusätzliche Haltpunkte ernsthaft geprüft werde, müsste dies hier nicht beschlossen werden.
Herr Staat sagt zu, dies zu prüfen und Auswirkungen darzulegen.
Herr Winkler weist auf das INSEK hin, in dessen Rahmen die Haltestellenanbindungen in Hohenlimburg noch besprochen werden könnten.
Herr Homm stellt noch einmal heraus, dass man verdeutlichen müsse, dass Hagen die Schnellbuslinie Dortmund-Lüdenscheid nicht möchte.
Herr König vertritt die Auffassung, dass dies unter dem TOP „Bericht aus dem Unterausschuss Mobilität“ in die Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität im September geleitet werden sollte, um dann den Oberbürgermeister und die Verwaltungsspitze aufzufordern, auf politischer Ebene diese Linie zu verhindern.
Herr Sporbeck bittet die Verwaltung, hier nah am Thema zu bleiben und Ergebnisse in die Politik zu spiegeln.
Herr Lellek erläutert, dass zunächst nur die Sinnhaftigkeit der Linien geprüft werde. Der Sinn ergebe sich nur durch den Zeitvorsprung auf der direkten Relation Dortmund-Lüdenscheid. Wenn Hagen mit angefahren würde, ergäbe sich dieser Zeitvorteil nicht. Erst dann würde auch eine ernsthafte Konkurrenz zur Bahn bestehen. Mit der Buslinie könne man immerhin eventuell Autofahrer auf der Strecke zwischen Dortmund und Lüdenscheid erreichen, die dann gewillt seien, bei 54 Minuten Fahrzeit auf den Bus umzusteigen.
Herr Ludwig kann die Sinnhaftigkeit für Lüdenscheider oder auch für Dortmunder nachvollziehen. Im Hagener Interesse müsse es aber sein, die Schiene zu stärken, auch wenn die derzeit noch langsam sei. Insbesondere zur Weihnachtszeit seien die Züge gut gefüllt.
Herr Alda hält die Buslinie im Hinblick auf die Verkehrswende für sinnvoll. Die Bahn sei auf der Relation Dortmund-Lüdenscheid zu langsam. Ein Ausbau der Bahnverbindung könne noch viele Jahre dauern. Und wenn der Bus nicht angenommen würde, könne man die Linie auch wieder einstellen.
Beschluss:
Die Verwaltung wird gebeten, über den gegenwärtigen Stand der Untersuchungen des VRR und anderer Beteiligter, eine Schnellbuslinie zwischen Breckerfeld und der Universität Dortmund über Hagen HBF, zu berichten. Insbesondere sollte eine Zeitschiene zur Umsetzung des Projekts aus Sicht des VRR vorgestellt werden.
Anlagen zur Vorlage
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52,3 kB
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