04.11.2019 - 6 Anfragen gemäß § 18 der Geschäftsordnung des Rates

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Wortprotokoll

Herr Arndt möchte gerne, auf Anregung einer Hagener Bürgerin, wissen, wie sich der Preis des Eintrittes für einen Jahreskarteninhaber*in regelt, wenn diese/r Inhaber*in sich bereits die aktuell laufende Sonderausstellung „Leonardo – Erfinder und Wissenschaftler“ für eine Zuzahlung zur Jahreskarte in Höhe von 3,00 Euro, angesehen hat und nun an einem anderen Tag die anderen aktuell laufenden Ausstellung des Osthaus Museum Hagen anschauen möchte. Weiterhin möchte Herrn Arndt gerne wissen, wie viele Jahreskarten in den Jahren 2017, 2018 und 2019 verkauft wurden.

 

Herr Fuchs möchte direkt darauf antworten, dass es aufgrund der gebotenen Räumlichkeiten des Kunstquartiers schwierig sei, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen.  Es sei nicht möglich, einen geschlossenen Raum für Ausstellungen zu schaffen. Alternativ müsste eine Aufsichtskraft hinter den jeweiligen Besuchern hinterhergeschickt werden, der die entsprechende Kenntlichmachung, sei es ein Klebepunkt oder ähnliches, bei sich trage. Organisatorisch sei dieses ausgesprochen schwierig, zumal mit dem vorhandenen Aufsichtspersonal, da versucht werde, diese Kosten so gering wie möglich zu halten.

Eigentlich habe man auch dieses Selbstbewusstsein zu sagen, dass man eine solche Sonderausstellung in einem offenen Haus habe aber dann seien diese 3,00 Euro Zusatzbeitrag aus seiner Sicht auch gerechtfertigt. Sicherlich könne man Bändchen ausgeben, aber auch dieses müsse dann kontrolliert werden und man könne die Ausstellung auch nicht baulich so voneinander trennen, dass diverse Schleusen von dem einen Ausstellungsbereich in den nächsten Bereich führen könnten.

 

Herr Arndt schlägt vor, dass auf der Jahreskarte ein Vermerk gemacht werden könne, dass von dieser Besucherin oder diesem Besucher diese Sonderausstellung schon besucht wurde und der Zusatzbeitrag schon einmal entrichtet worden sei.

 

Herr Dr. Geiersbach möchte anmerken, dass ihm dies auch schon mal unangenehm aufgefallen sei, dass man als Jahreskarteninhaber noch einen Zusatzbeitrag für Sonderausstellung zu entrichten habe. Im Grunde genommen sei das System der Jahreskarten doch darauf angelegt, dass man das ganze Jahr über in das Museum kann und sich alles angucken könne. Vielleicht solle die Verwaltung nochmal darüber nachdenken, ob in der Jahreskarte nicht auch die Sonderausstellungen mit enthalten sein sollten.

 

Die Verwaltung wird die Anregungen aufnehmen und über Lösungsmöglichkeiten nachdenken und schriftlich dazu Stellung nehmen.

 

Herr Asbeck möchte gerne in diesem Zusammenhang die Verrechnungsmodalitäten der Theater gGmbH hinterfragen. Als Beispiel benennt Herr Asbeck die Karten im Rahmen des Premieren Abo. Wenn dort Karten zurückgegeben würden, also getauscht würden, würde dies vermerkt und der Besucher, die Besucherin könnte anschließend in eine entsprechende Vorstellung. Wenn man aber aus dem Abo Konzert eine Karte umgetauscht habe wolle bzw. verrechnet haben wolle wäre dies nicht möglich. In seinen Augen müsste dieses doch ohne weiteres möglich sein, den Wert zu vergüten und man zahle dann nur noch die entsprechende Differenz. Insbesondere wäre dieses bei Premierenvorstellungen nicht möglich.

 

Herr Voigt möchte gerne wissen, ob die Theaterkarten für das Weihnachtsmärchen grundsätzlich und alle um einen Euro teurer geworden seien.

 

Weitere Anfragen liegen nicht vor.

 

 

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Beschluss: