27.08.2019 - 2.1 Anfrage nach §5 Abs.1 der GeschO von der CDU Fr...

Beschluss:
vertagt
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Reinke erklärt, dass man die Tiny Homes nicht als wohnungspolitisches Allheilmittel sieht, sondern als Ergänzung zum Hagener Wohnungsmarkt. Dieses Angebot ist nicht nur für Studenten, sondern auch r spezielle Nutzer die diese Wohnform bevorzugen, gedacht. Insofern wird die Verwaltung um Stellungnahme gebeten, ob man sich Möglichkeiten dafür vorstellen kann. Eine schriftliche Stellungnahme bis zur nächsten Sitzung ist ausreichend. Nach Beantwortung der Fragen wird man weiter dazu Stellung nehmen.

Herr Dr. Ramrath wirft ein, dass Herr Keune dies zusagt.

Frau Masuch schlägt vor, den Antrag bzw. den Prüfauftrag  zu erweitern und wenn möglich Bereiche für diese ressourcenschonende und zukunftsfähige Wohnform auf den bereits für die Wohnbebauung geplanten Flächen vorzusehen.

Herr Dr. Ramrathsst dies als ergänzende Frage zu Protokoll nehmen, und bittet die Verwaltung diese in der Stellungnahme mit zu beantworten.

Herr Romberg ergänzt, dass man die Hagener Wohnungswirtschaft miteinbeziehen sollte, denn aus seiner langjährigen Erfahrung heraus, sind Appartements und kleine Wohnungen sehr schlecht zu vermieten. Andererseits sollte man auch die HEG miteinbeziehen, da diese für eventuelle Investitionen möglicherweise in Betracht käme.

Herr Meyer sagt, dass er sich nicht vorstellen könne, wo in Wehringhausen, in einer Blockbebauung die fünfgeschossig ist, solche Tiny Häuser gebaut werden könnten. Auch unter ökologischen Aspekten sind die Tiny Häuser Flächen Fresser, da sie Abstandsflächen nach links und rechts auslösen. Den Gedanken von Frau Masuch beglich der Mini-Appartements könnte er schon eher beitreten. Das Format der Tiny Homes ist im Bereich Hengsteysee sicher überlegenswert. Anstelle der Wohnwagensiedlungen direkt am See, wäre dies durchaus eine Alternative, aber auch da muss zunächst der Grundsatzbeschluss getroffen werden ob man abweichend zu den bislang angestrebten Flächennutzungen, sich eher Flächen für kleine Freizeithäuschen vorstellen könnte.

Herr Dr. Ramrath schlägt vor, dass man zunächst die Anfrage in der Form aufnimmt und die zugesagte Stellungnahme der Verwaltung abwartet. Um eine Rückkopplung wie von Herrn Romberg vorgeschlagen vornehmen zu könne, wird der TOP erst für die November Sitzung vorgesehen.

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Beschluss:

1.Welche Chance misst die Verwaltung der Ergänzung des Hagener Wohnungsmarktes durch „tiny homes“r Studenten und spezielle Wohnnutzer bei, ohne das Mietpreisniveau zu destabilisieren?

2. Welche baurechtlichen Hürden müssen genommen werden, um Tiny-Home-Areale auszuweisen?

3. Wie beurteilt die Verwaltung die Chancen für Tiny-Home-Areale am Südufer des Hengsteysees oder in Wehringhausen?

 

Die Verwaltung fertigt eine Stellungnahme für die nächste Sitzung an.

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

5

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Die Linke

1

 

 

AfD

1

 

 

FDP

0

 

 

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

x

Zur Kenntnis genommen

 

Dafür:

16

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

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Anlagen zur Vorlage