24.11.2005 - 2 Anfrage der FDP-Fraktion gemäß § 10 Absatz 1 d...

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Wortprotokoll

Herr Schöne berichtet, Herr Grothe habe ihn beauftragt, die Anfrage der FDP-Fraktion heute in dieser Sitzung zu beantworten, da er selbst nicht anwesend sein könne.

 

Herr Schöne trägt vor, aufgrund der Einrichtung des Eigenbetriebes GWH Gebäudewirtschaft Hagen seien die Kosten für das Gebäudemanagement auf die einzelnen Unterabschnitte des Haushaltsplanes aufgeteilt worden. Dies betreffe alle Bereiche der Verwaltung. Bisher seien diese Kosten zum größten Teil zentral im Haushalt veranschlagt worden.

 

Das technische Gebäudemanagement  umfasse folgende Leistungen :

-         Energiekosten

-         Bauunterhaltungskosten

-         Instandsetzungen

-         Brandschutzmaßnahmen

 

Das infrastrukturelle Gebäudemangement umfasse:

-         Kosten der Gebäudereinigung (Personal- und Sachkosten)

-         Objektbetreuungskosten

-         Kosten der Wach- und Aufsichtsdienste

 

Herr Schöne betont dabei, diese Veranschlagung bedeute keine Ausweitung des Ausgabebudgets des Theaters.

 

Frau Suda  ist mit dieser Darstellung zunächst zufrieden. Man werde weitersehen, wenn der Bericht des Rechnungsprüfungsamtes vorliege.

 

Herr Schöne stellt klar, daß sich der Bericht des RPA nicht auf diesen Bereich beziehen wird.

 

Bezüglich der weiteren Entwicklung gebe es Überlegungen, ob eventuell andere Rechtsformen  des Theaters sinnvoller seien. Er sei dabei, alle Gesichtspunkte zu prüfen und aufzubereiten.

Ziel bleibe, die Kosten zu senken und die Eigenständigkeit des Theaters zu sichern.

Nun komme besonders die Zeitproblematik hinzu.

Wenn man einen neuen Intendanten wählen wolle, brauche dies ein Jahr Vorlauf, das bedeute, die Stelle müsse Anfang 2006 ausgeschrieben werden.  In dieser Ausschreibung müsse man aber  klar formulieren, wohin der Weg zukünftig gehen soll. Daher sei es dringend erforderlich, in einer der nächsten Sitzungen zu entscheiden, welche Richtung man einschlagen wolle. Gleichzeitig sei es ratsam, eine  Findungskommission zu bilden und in den nächsten Wochen vorzubereiten, wer der Kommission angehören soll.

 

Frau Suda bedankt sich für diese Ausführungen. Die eventuell im Dezember geplante Sondersitzung des KWA solle ursprünglich dem Bericht des Rechnungsprüfungsamtes dienen. Die Abstimmung über zukünftige Form des Theaters müsse auch mit dem neuen Dezernenten abgestimmt werden, daher befinde man sich in einer schwierigen Situation.

 

Frau Asbeck regt an, die Findungskommission ruhig schon vorher anzudenken.

 

Frau Suda sieht in der Besetzung kein Problem, da ohnehin der gleiche Personenkreis der Kommission angehören werde.

 

Herr Jobst erinnert, es sei eine Übersicht über die einzelnen denkbaren Modelle zugesagt worden, für den Entscheidungsprozess sei es hilfreich, sie auch rechtzeitig zu bekommen.

 

Herr Fritzsche fragt Herrn Schöne, ob das überhaupt noch rechtzeitig zu bewältigen sei.

 

Herr Schöne antwortet, er werde es schaffen müssen.

 

Frau Suda apelliert, man werde sich gemeinsam mit den Fraktionen und allen Beteiligten bemühen, einen Weg zu finden, der neue Dezernent müsse in den Entscheidungsprozess mit eingebunden werden.

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