20.08.2020 - 2 Einwohnerfragestunde
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Sitzung:
-
Sitzung des Naturschutzbeirats
- Gremium:
- Naturschutzbeirat
- Datum:
- Do., 20.08.2020
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Frage von Frau W.-B.:
Schon kurz nach Vorstellung neuer Windkonzentrationszonen seitens der Stadt Hagen und des Investors wurden 2016 die Flächen 6.1 und 6.2 Stube / Stollen aus Artenschutzbelangen (u.a. Wanderfalke, Uhu, Rotmilan) wieder gestrichen.
Genau dort soll jetzt eine 200 m hohe Windkraftanlage (WEA) gebaut werden.
- Was kann der Naturschutzbeirat tun, um die Beeinträchtigungen für Natur und Anwohner hier zu minimieren?
Die Auswirkungen derart riesiger Windindustrieanlagen auf Landschaft und Mensch sind gravierend. Unserer Familie und Nachbarn mutet man wieder - wie bereits vor 15 Jahren geschehen – einen unter 3-fachen Abstand zu der WEA zu: mit allen negativen Auswirkungen. Damals hat der Naturschutzbeirat einer Anlage von 100 m Höhe in 300 m Entfernung zu unserem Haus zugestimmt. Dies wurde vom Investor nachträglich noch unterschritten. Derselbe Investor unterschreitet nun erneut den Abstand, diesmal mit einer doppelt so hohen beantragten WEA, sogar noch deutlicher.
- Wie kann der Naturschutzbeirat verhindern, dass solche schädigenden Einwirkungen wieder passieren?
