14.12.2005 - 8 Gesamtstädtisches Strategiekonzept zur langfrsi...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 14.12.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Petra Seifert
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Strüwer schildert die
Entwicklung der Diskussion in Sachen Wegfall freiwilliger Leistungen beim
Schulpsychologischen Dienst.
Bei dieser neuen Vorlage seien 78.700
€ zusätzlich an anderer Stelle in diesem bereich einzusparen. Er richtet die
Frage an die Verwaltung, wie und wo man dies leisten wolle.
Herr Dr. Schmidt berichtet,
man habe mit Herrn Steinkamp nochmals ausführlich die Besetzungslage und den
Konsolidierungsauftrag diskutiert.
Entsprechend der Vorlage würden ab
2006 50% von A 14 entfallen. Dies entspreche dem Konsolidierungsbeitrag.
Weiterhin schlägt er vor, die Stelle
der Verwaltungskraft nach einem Jahr der Umsetzung zu überprüfen. Hier stecke
der erste Konsolidierungsvorschlag drin.
Bezüglich des Punktes 4 könne er zur
Zeit keinen konkreten Vorschlag machen.
Bei
entsprechender Beschlussfassung bestehe jedoch die Verpflichtung, 78.000 € an
anderer Stelle einzusparen. Er sichert zu, den zu machenden Vorschlag
nachrichtlich zu übermitteln.
Herr Reinke macht den
Vorschlag, die Verwaltungskraft sofort einzusparen und die Situation nach einem
Jahr zu überprüfen.
Herr Steuber hält dem
entgegen, dass der zunächst gemachte Vorschlag der Verwaltung in der ersten
Vorlage deutlich anders aussah. Man
habe auch sehr deutlich gemacht, dass es diese Vorlage nicht gebe, ohne dass
Auswirkungen für die Bürger ,die Dienstleistungen und das Beratungsangebot des
Sozialpädagogischen Zentrums damit verbunden seien. Der Schulpsychologische
Dienst sei ein wesentlicher Baustein im Beratungsangebot des
Sozialpädagogischen Zentrums. Wenn man dieses Angebot in der jetzigen Form
beibehalten wolle, müssten die Gutachten auch nach europäischem Standard von einer unabhängigen Stelle geschrieben
und die Sekretariatsstelle beibehalten werden. Man sei ja bereit, das nach
einem Jahr kritisch zu überprüfen.
Frau Köppen ist der
Meinung, dass die Vorlage gut gelungen sei. Sie würde dem so zustimmen.
Herr Strüwer bemerkt, es
sei bisher in diesem Ausschuss immer gängige Praxis gewesen, im eigenen Bereich
Kompensationsmöglichkeiten zu finden. Jetzt sei der Zeitpunkt gekommen, an dem
man zum ersten Mal andere Bereiche in Erwägung ziehe.
Er gibt zu
bedenken, es sei die gleiche Verwaltung gewesen, die gesagt habe, man könne
durch eine Heranführung an die Beratungsdienste hier rein räumlich
Synergieeffekte schaffen. In der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses
habe man besonders darauf Wert gelegt, dass der psychologische Anteil stärker
gewichtet werden solllte. Aufgrunddessen sei der Einsparvorschlag hier
entsprechend reduziert worden.
Herr Dr.
Schmidt ergänzt, die Verwaltung verpflichte sich, bis zur Ratssitzung am
02. März 2006
diesen Vorschlag über den Haupt- und Finanzausschuss zur Kenntnis zu geben.
Herr Strüwer möchte den
Vorschlag von Herrn Reinke aufgreifen.
Herr Dr.
Schmidt erklärt, dass es das klare Ziel der Verwaltung sei, zu versuchen, diese
Verwaltungskraft zu kompensieren.
Frau Klos-Eckermann bittet darum,
den Beschlussvorschlag so anzunehmen, wie er hier formuliert sei und den
Vorschlag von Dr. Schmidt mitaufzunehmen. Nach einem Jahr solle die Stelle der
Verwaltungskraft überprüft werden.
Herr Strüwer weist darauf
hin, dass noch eine zusätzliche Beratungsmöglichkeit dieser Angelegenheit im
Schulausschuss gegeben sei.
Er stellt den
Beschlussvorschlag zur Abstimmung.
