14.12.2005 - 7 Offene Ganztagsgrundschule - Berichte der Start...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 14.12.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Renate Haack
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Frau Haack nimmt Bezug
auf die in der Vorlage zitierte Broschüre und weist auf die enthaltenen
Qualitätsberichte der ersten 11 Ganztagsschulen in Hagen hin. Es handele sich
hier um einen ersten Probelauf.
Frau Gropp als
Schulleiterin der Janusz-Korczak-Schule und Herr Fischer von der
evangelischen Kirche als deren Kooperationspartner erläutern den Bericht anhand
der o.g. Schule. (siehe auch Anlage 2)
Herr Fischer schließt
seinen Vortrag mit dem Hinweis , dass dringend eine Arbeitsgruppe
benötigt werde, in der alle Beteiligten der offenen Ganztagsschule
kooperierten.
Auf Bitte von Herrn Strüwer erläutert Herr
Kortmann weitere Planungen und finanzielle Auswirkungen und nimmt dabei
Bezug auf zwei ausgelegte Tabellen, die dem Protokoll als Anlage 3
beigefügt sind.
Herr Strüwer bedankt sich
bei Herrn Kortmann für dessen Ausführungen und stellt fest, dass die
Realisierung der wünschenswerten pädagogischen Variante und den finanziellen
Aufwendungen, die sich daraus ergeben, eine Menge Probleme aufwerfe, die dann
noch zu lösen seien.
Er schlägt vor, die heutige Diskussion
in dieser Angelegenheit als erste Lesung zu betrachten und diese erneut in der
ersten Sitzung im Januar erneut zu beraten.
Frau Opitz teilt mit,
dass das Land zum 01.02.2006 anteilig Lehrerstellen entsprechend der
Schülerzahlen zugewiesen. Das mache für Hagen vier ganze Stellen aus. Die
Schulen seien auch schon ausgewählt worden, die diese Lehrerstellen hätten
ausschreiben dürfen. Längerfristig werde es so sein, dass an jeder offener
Ganztagsschule dieser Stellenanteil zur Verfügung stehe und auch entsprechend
ausgefüllt sein müsse im Stundenplan.
Herr Steuber weist darauf
hin, dass die Zeitschiene bis zur Januarsitzung sehr kurz sei. Die Verwaltung
habe in den letzten Tagen eine Auswertung für die Starter-Schulen I
vorgenommen. Diese habe ergeben, dass 62%
keinen Beitrag für die OGS zahlten. Herr Kortmann habe darauf
hingewiesen, dass der kommunale Anteil in den Folgejahren bei ca. 1,3 Millionen
Euro pro Jahr liegen werde.
Daher sei es vonnöten, sich für die
Zukunft über eine neue sozial ausgewogene Staffelung sehr intensiv Gedanken zu
machen. Hierbei sie auch über die Übernahme der Essensbeiträge nachzudenken.
Insgesamt wolle man doch eine für alle zufriedenstellende Lösung finden.
Er schlägt vor, eine neue Diskussion
über dieses Thema erst im Februar zu führen.
Herr Strüwer ist damit einverstanden und geht davon aus, dass die
Verwaltung bemüht ist, die aufgezeigten Probleme an den Offenen Ganztagsschulen
umgehend zu lösen.
Er
habe dem Bericht auch den Wunsch entnommen, dass an dieser entscheidenden
Schnittstelle zwischen Jugendhilfe und Schule auch die Kooperationspartner mit
ins Boot genommen würden, wenn es um die Beratung allgemeiner wichtiger
Grundlagenentscheidungen ginge. Er fragt Herrn Kortmann, ob dieser eine solche
Lösung für möglich halte.
Herr
Kortmann
unterstützt den Vorschlag von Herrn Fischer, dass sich aus den verschiedenen
vorhandenen Gruppierungen in einem neuen Gremium jeweils ein Mitglied fände,
dass diese gemeinsame Arbeit sicherstelle.
Herr
Schledorn regt an,
die gezeigten Folien als Anlage dem Protokoll beizufügen.
