14.12.2005 - 1 Mitteilungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 14.12.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Steuber berichtet im Zusammenhang mit dem Landeshaushalt 2006,
dass Pressemitteilungen am heutigen
Tage besagten, dass die Landesregierung beabsichtige, das
Elternbeitragsausgleichsdefizitverfahren wegfallen lassen wolle. Dies würde für
den Hagener Kindertagesstättenbereich in Form der erlassenen Elternbeiträge,
die vom Land zu 50 % erstattet werden,
lediglich eine Verschlechterung in Höhe von 6.300 € bedeuten.
Zum Anderen werde es auch im Bereich der offenen Kinder- und
Jugendarbeit Auswirkungen geben. Die Beträge, die bereits für 2005 abgesenkt
zur Verfügung gestellt worden seien, würden auch voraussichtlich für 2006 in
dieser Höhe zur Verfügung gestellt werden.
( Zu dieser Thematik ist dem Protokoll als Anlage ein
Rundschreiben des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe zu den Eckpunkten des
Haushaltsentwurfes 2006 beigefügt.)
Herr Dr. Schmidt fügt den Ausführungen von Herrn Steuber hinzu, dass
landesweit im Rahmen des Landesjugendplanes 76 Millionen Euro abgesenkt worden
seien. Der nach dem Bürgerentscheid vereinbarte Betrag liege bei 96 Millionen
Euro. Das bedeute ein Delta von 20 Millionen Euro, das eigentlich für 2006
zugesagt worden sei.
Herr Fischer ergänzt, dass dies nicht nur ein zugesagter Betrag sei,
sondern dass dieser auch im Kinder- und Jugendfördergesetz festgeschrieben sei. Das Land erfülle daher
sein eigenes Gesetz nicht. Die Spitzenverbände auf Landesebene hätten Aktionen
geplant und eine Volksinitiative sei zum richtigen Zeitpunkt angedacht. Alle
Fraktionen sollten hier an einem Strang ziehen.
Herr Strüwer bittet Herrn Fischer, diesen Aufruf zu formulieren und
schlägt vor, diesen unter dem neuen Tagesordnungspunkt 10 Förderung der
Kinder- und Jugendarbeit zur Abstimmung zu stellen. Er bedankt sich bei Herrn
Steuber für seine Ausführungen und geht davon aus, dass die Verwaltung bis zur
Januarsitzung aufarbeiten könne, welche Konsequenzen sich für Hagen ergäben.
Herr Kortmann informiert den Ausschuss darüber, dass der Städtetag
Nordrhein-Westfalen sich aus Gründen der Gleichbehandlung für eine Einbeziehung
von Leistungsberechtigten der Grundsicherung für Arbeitssuchende in eine
Befreiungsregelung bezüglich der Eigenanteile für Lernmittel und
Schülerfahrtkosten ausgesprochen habe, aber auch gleichzeitig das Land
aufgefordert habe, Kosten zu tragen.
Herr Fischer stellt dem Ausschuss das Projekt Citykids vor. Es handele sich hier um einen Spendenaufruf für
die Kinder- und Jugendarbeit in der Innenstadt auf kirchlicher Ebene.
Herr Goldbach teilt mit, dass geplant sei, sich im Januar 2006 mit allen
Beteiligten zusammenzusetzen, um die Planung eines behindertengerechten
Kinderspielplatzes vorzunehmen.
