07.09.2020 - 6.2.1 Vorschlag der Fraktion Bündnis 90/Die GrünenHie...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.2.1
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Mo., 07.09.2020
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Stefan Schirmer
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Kämmerer führt in die Vorlage und in die Beschlussvorschläge ein. Herr Panzer möchte im Protokoll festhalten, dass es schön wäre, wenn die Hagener Straßenbahn die Themen, die sie aufbereitet, schriftlich festhält, damit man sich für die Unterausschuss-Sitzungen darauf vorbereiten kann. Schriftliche Vorlagen seien hier besser als mündliche Vorträge in den Sitzungen.
Herr Arutyunyan regt an, dass die Hagener Straßenbahn ihre Unterlagen zusammen mit dem Versand zur Verfügung stellt und schlägt vor, dies im Beschlussvorschlag festzuhalten.
Herr Wisotzki möchte wissen, inwieweit bei der Ausgestaltung des Spätverkehrs auch der andere schienengebundene Verkehr mit berücksichtigt wurde. Man könne beispielsweise von Hagen Hbf nach Hohenlimburg fahren, man könne mit der S 8 von Hagen Hbf nach Haspe und Westerbauer fahren und man könne mit Abellio ins Lennetal fahren…inwieweit sei dies alles insgesamt berücksichtigt worden?
Herr Kämmerer führt an, dass dies nicht sehr berücksichtigt wurde sondern vielmehr der Busverkehr in Bezug auf die Anbindung an den Schienenverkehr. Dies könne man aber in Zukunft verstärkt berücksichtigten.
Herr Panzer sagt zu, diese Eingabe im Protokoll festzuhalten.
Beschluss:
Der Ausschuss für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität beschließt:
1. Die Hagener Straßenbahn AG (HST) wird beauftragt bis zur ersten Sitzung des für den ÖPNV zuständigen Gremiums in der kommenden Ratsperiode folgende Verbesserungen auf der Basis der gegenwärtigen Fahrtenhäufigkeiten zu untersuchen und die finanziellen Auswirkungen zusammenzustellen und diese Unterlagen mit dem Versand schriftlich zur Verfügung zu stellen, damit eine Beauftragung rechtzeitig zum Fahrplanwechsel im Juni 2021 erfolgen kann:
a. Die HST prüft, ob die gegenwärtige Abfahrtszeiten der Busse im Spätverkehr bezogen auf Umsteiger vorrangig von und ggf. zu den Zügen des regionalen Schienenverkehrs am Hagener Hbf in der gegenwärtigen Lage optimal sind und/oder ob durch eine Verschiebung eine weitgehend gleichmäßige Umsteigezeit zu allen Hagener Ortsteilen erreichbar ist.
b. Zwischen Hagen Hbf und/oder Stadtmitte sowie den Ortsteilszentren Boele/Helfe, Eilpe, Haspe, Hohenlimburg und Vorhalle werden die NE-Linien so verteilt, dass die Abfahrten stadtauswärts in der Zeit zwischen ca. 22:15 und 0:30 Uhr und stadteinwärts mit ca. halbstündlich versetzten Fahrten auf den genannten Relationen durchgeführt werden können.
c. Die HST prüft nach den gleichen Kriterien folgenden Vorschlag:
I. Gegenwärtige Abfahrten zur Minute 32 ab Stadtmitte nach: Hbf – Helfe – Boele – Bathey und zurück (u.z.) / Reh – Hohenlimburg – Emsterfeld – Stadtmitte /Hbf – Kuhlerkamp– Haspe – Westerbauer/Baukloh u.z. / Hbf – Haspe – Gevelsberg u.z. / Eilpe – Sterbecke u.z. / Garenfeld u.z. / Boelerheide – Herdecke – Am Nacken/Schanze u.z.
II. versetzte Abfahrten dazu zur Minute 02 ab Stadtmitte nach: Emsterfeld – Hohenlimburg – Reh – Stadtmitte, Eilpe – Breckerfeld u.z. / Hbf – Hestert – Haspe
– Westerbauer u.z. / Hbf – Brockhausen u.z. / Remberg – Herbeck u.z. / Fleyer Straße – Helfe – Kabel u.z. / Linie 511 Hbf – Haspe – Ennepetal u.z.
III. die Einführung einer zusätzlichen neuen Linie in der Relation von Stadtmitte über den Remberg nach Bissingheim u.z. analog der heutigen Linie 541 zur Abfahrtsminute 32 (gemäß der gegenwärtigen Abfahrten)
d. Falls eine Überschreitung des vereinbarten Budgets auftritt, macht die HST Umsetzungs-vorschläge, mit denen der bisherige Finanzrahmen eingehalten werden kann.
2. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, zum Aufgabenträger Ennepe-Ruhr-Kreis Kontakt aufzunehmen mit dem Ziel, mittelfristig die Linie 511 in das neue Fahrplankonzept im Stadtgebiet Hagen aufzunehmen (symmetrischer Fahrplan im Tagesverkehr). Kurzfristiges Ziel ist darüber hinaus die Einbeziehung der Linie 511 in den Spätverkehr im Stadtgebiet Hagen zur Ermöglichung eines 30-Minuten-Taktes zwischen der Hagener Stadtmitte und dem Hasper Zentrum. HST und Verkehrsgesellschaft Ennepe/Ruhr GmbH werden in die Umsetzung einbezogen.
3. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob im laufenden Haushalt die Finanzierung von einer oder zwei zusätzlichen NE-Linien im Stadtgebiet Hagen im gegenwärtig üblichen Leistungsumfang durch die Busverkehr Rheinland GmbH (BVR) möglich ist. Die Leistungen sollen zur Minute 32 verkehren und im Rahmen des öffentlichen Dienstleistungsauftrags für die Linie 591 erbracht werden.
Dabei ist für die Kalkulation je eine zusätzliche Linie von Hbf/Stadtmitte ggf. über Boelerheide nach Boele und Kabel sowie über Reh und Elsey nach Hohenlimburg anzusetzen.
Die Verwaltung berichtet über die finanzielle Situation in der ersten Sitzung des für den ÖPNV zuständigen Gremiums in der kommenden Ratsperiode und macht ggf. einen Umsetzungsvorschlag.
4. Die Verwaltung wird beauftragt zu überprüfen, ob die Relation S-Bahnhalt Hagen-Westerbauer – Baukloh im Spätverkehr durch die Verkehrsgesellschaft Ennepe/Ruhr GmbH durchgeführt werden kann und welche Auswirkungen sich daraus ergeben.
Die Verwaltung berichtet in der ersten Sitzung des für den ÖPNV zuständigen Gremiums in der kommenden Ratsperiode und macht ggf. einen Umsetzungsvorschlag.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
250,9 kB
|
