11.03.2020 - 2 Mitteilungen

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Wortprotokoll

Herr Panzer teilt mit, dass ergänzend zur letzten Sitzung nunmehr noch die Vorlage zum Erfahrungsbericht Grün-und Strauchschnittsammlung mit den Terminen 2020 als Mitteilung vorläge.

 

Herr Dr. Braun geht auf eine Anfrage des Vorsitzende zum Thema Bekämpfung Riesenbärenklau an der Lenne ein.

Die im Jahr 2014 begonnene Beweidung mit zwei Durchgängen pro Jahr werde in diesem Jahr fortgesetzt. Die BV Hohenlimburg beteilige sich wieder an den Kosten mit einem Zuschuss von 1.500 €. Die restlichen 1.000 € zahlt das Umweltamt. Es beweidet eine Schäferei aus Iserlohn.

Leider konnte die Fläche im vergangenen Jahr aus gesundheitlichen Gründen nur einmal beweidet werden, so dass viele Bärenklaupflanzen doch zur Samenausbildung kommen konnten.

2018 wurde eine medienwirksame Ausstechaktion durchgeführt, bei der viele Ehrenamtliche teilnahmen. Leider konnten sich hieraus dauerhaft nicht genügend Ehrenamtliche gewinnen lassen. Nach Rückfrage bei Frau Krause von der Freiwilligenzentrale Hagen sind zurzeit drei Ehrenamtliche aktiv. Es habe sich aber keine Person bereit erklärt, der/ die das Ausstechen koordiniere.

Erfolge seien sichtbar, auch in der Zusammensetzung der Vegetation. Da die Schäferei auch noch andere Flächen außerhalb dieser Region beweidet, war in der Vergangenheit die Terminierung nicht immer ganz optimal. Eine Fortführung der Maßnahme zum Zurückdrängen des Riesenbärenklaus ist aber auf jeden Fall erforderlich. Eine Beweidung der Fläche stelle sich als die praktikabelste Maßnahme dar.

Herr Dr. Braun teilt mit, dass die zwölf und fünfzehn Jahren alten 3 Liter Diesel Lupo Fahrzeuge des Umweltamtes abgeschaftt werden konnten und durch drei weiße Renault Elektroautos ersetzt wurden. Diese werden zur Zeit durch Beschriftungen als Dienstfahrzeuge vorbereitet und seien demnächst im Stadtgebiet wahrzunehmen.Die Verkehrswende sei somit auch sichtbar im Umweltamt angekommen.

Herr Dr. Braun stellt die neue Klimamanagerin, Frau Schulte, vor.                                Frau Schulte arbeite derzeit an einer Vorlage bezüglich der Beurteilung des Klimaschutzes in Vorlagen und werde auch zu Tagesordnungspunkt 4.5 (Beschluss zur  Solarinitiative) Stellung nehmen.

Herr Schmidt fragt nach der Sicherstellung der diesjährigen rechtzeitigen Beweidung bezüglich der Bärenklaubekämpfung. Dr. Braun erklärt, dass die finanziellen Mittel gesichert seien und dies bedingt durch den Schäferausfall im letzten Jahr nicht geklappt habe, man aber davon ausgehe, dass es dieses Jahr erfolgreich sein werde.

Herr Huyeng berichtet über das weit gestreute Schreiben von amprion bezüglich der geplanten 380- Kilovolt Leitungen.Darin werde mitgeteilt, das spätestens in der zweiten Jahreshälte das Planfeststellungsverfahren betrieben werde.                                        Da sich auch Grundlagen verändert haben, schlägt er vor, das Gesprächsangebot von amprion im Rahmen des Arbeitskreises anzunehmen und Ergebnisse abzuwarten.

 

 

 

Herr Huyeng berichtet ausführlich über den Stand zum Thema Corona-Virus, die notwendigen Einschränkungen und die Auswirkungen auf die einzelnen Fachbereiche der Stadtverwaltung, insbesondere das Gesundheitsamt.  Zu dem Thema Durchführung von Veranstaltung mit weniger als 1000 Personen sei ein Kriterienkatalog erstellt worden, anhand dessen jeder Veranstalter eigenverantwortlich entscheide. Die Entscheidungen der Verwaltung basierten auf den Empfehlungen des Robert Koch Institutes, die sich laufend verändern können. Des Weiteren möchte er mitteilen, dass er über die egoistischen Hamstereinkäufe sehr empört sei. Ebenso sollen medizinische Hilfsmittel wie Schutzmasken dem medizinischen Personal überlassen werden.

Herr Bücker fragt nach Zusammentreffen  von über 1000 Personen z. B. an Schulen.

Herr Huyeng sieht derzeit noch keine Veranlassung zur Schließung von Schulen.

Herr König dankt, unter Zustimmung des Gremiums, den Mitarbeitern, die derzeit an der Front stünden. Des Weiteren möchte er wissen, inwieweit man verantwortungsvoll reagiere, da die Empfehlung des Robert Koch Institutes sei, möglichst wenig Kontakte bzw. nur unverzichtbare Kontakte zu haben. Weiterhin fragt er nach Mitarbeiterschutz in Dienststellen, Dienstreisen etc. und nach der bevorstehenden Eröffnungsfeier der Bahnhofshinterfahrung.

Herr Schmidt dankt zunächst Herrn Huyeng und allen Mitarbeitern für Ihren Einsatz. Er schildert die Verunsicherung mit dem Umgang von Veranstaltungen und wünscht sich konkrete Handlungsanweisungen.

Herr Heiermann schließt sich Herrn Schmidt an und fragt nach dem Grund der Festlegung der 1000 Personen-Grenze.

Herr Panzer fragt nach der Durchführung eines Workshops im Kultopia mit unter 100 Personen.

Herr Huyeng berichtet, dass aufgrund der überschaubaren Lage und unter Abwägung aller Kriterien bisherige Veranstaltungen nicht ad hock abgesagt wurden.      Innerhalb der Verwaltung werde versucht,  durch Ausschilderung von Warnhinweisen, Hygienevorschriften und Verhaltensempfehlungen, die Menschen zu schützen. Bevorstehende Urlaube und Rückkehrer aus Urlauben werden sorgsam betrachtet.

Bezüglich der Bahnhofshinterfahrung teilt Herr Huyeng mit, dass nur geladene Gäste in einem offenen, Luft durchfluteten Zelt teilnähmen. Da es sich um eine Außenveranstaltung mit sich bewegenden Besuchern handele, sei man zu dem Entschluss gekommen, die Veranstaltung nach dem jetzigen Lagebild stattfinden zu lassen.

Auf die Frage von Herrn Schmidt und Herrn Panzer weist Herr Huyeng auf den Kriterienkatalog für Veranstalter hin, der gute Richtlinien zum Abwägen von Für und Wider biete. Sollte die Veranstaltung verzichtbar oder verschiebbar und nicht zwingend notwendig sein, sollte sie abgesagt werden. Bezugnehmend auf die Frage von Herrn Heiermann sei diese hier falsch gestellt, da diese Anweisung seitens der Landesregierung erfolgt sei. Jedoch sei diese Entscheidung sicherlich mit Virologen abgestimmt. 

Herr Panzer bedankt sich ausdrücklich bei Herrn Huyeng  für dessen Vortrag und spricht ebenso seinen Dank an alle betroffenen MitarbeiterInnen aus.                      Für den Workshop im Kultopia werde die Verwaltung einen neuen Termin suchen.

Herr Panzer teilt mit, dass der Unterausschuss Mobilität sich mit Alternativrouten der Linienführung der Buslinie im Felsental beschäftigt habe. Zur Kenntnis teile er mit, dass der Unterausschuss empfehle, die Alternativrouten abzulehnen, da diese nicht umsetzbar seien. Eine erneute Beratung erfolgt nach Vorliegen des Erfahrungsberichtes der Hagener Straßenbahn.

Herr Panzer berichtet über den stattgefundenen Ortstermin im Seniorenheim am Eschenweg. Er habe die Verwaltung gebeten aufgrund der Ergebnisse eine Vorlage  für die nächste Sitzung vorzubereiten.

Herr Panzer weist darauf hin, dass noch zwei weitere Tagesordnungspunkte vorgezogen behandelt werden sollen:

Der Tagesordnungspunkt 7.1 (Bestellung der Schriftführung), damit die Schriftführung offiziell bestätigt werden könne. 

Desweiteren bittet er den Tagesordnungspunkt 7.2 vorzuziehen, um Herrn Holl vom Wirtschaftsbetrieb zeitlich nicht zu lange zu binden.

Die Protokollierung dieser Tagesordnungspunkte erfolgt im Allris aus technischen Gründen weiterhin an den dafür vorgesehenen Stellen.

Diesen Vorschlägen stimmte das Gremium zu.                                         

 

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Siehe Anlage.

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