09.11.2005 - 1 Mitteilungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 09.11.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Strüwer eröffnet die
Sitzung und begrüßt besonders die anwesenden Gäste Frau Borchmann
Schulleiterin der Funckeparkschule und die Vertreterinnen des Tagesmütterwerkes.
Er lässt die Ausschussmitglieder Herrn
Haensel, Frau Opitz, Frau Nowicki entschuldigen, die aus verschiedenen Gründen
nicht an der Sitzung teilnehmen können.
Herr Dr. Schmidt nimmt Bezug auf den Kindergartenbedarfsplan, der ja
korrigiert werden müsse und auf die
Vereinbarungen, die mit beiden Kirchen
getroffen worden seien. Man habe die Konstruktion für die kommenden zwei Jahre
gewählt, dass überall dort, wo Offene Ganztagsschule angeboten würde, dann auch
parallel altersgemischte Gruppen abgebaut werden könnten.
Man
habe nun einen Fall, in dem die Schulkonferenz in der Karl-Ernst-Osthaus-Schule
sich überraschend in diesem Jahr gegen die Einrichtung der Offenen
Ganztagsschule ausgesprochen habe. Eigentlich sollte im anliegenden
Kindergarten in der Matthäus-Gemeinde die große altersgemischte Gruppe
aufgelöst werden. Nun werde man sich für das kommende Kindergartenjahr eine
andere Lösung einfallen lassen müssen. In diesem Spezialfall müsste dann wohl
diese Gruppe für ein Jahr verlängert werden. Zum Einen koste dies Geld, zum Anderen wisse man nicht, wie die
Entwicklung weiterlaufe und ob es noch weitere Fälle geben werde, in denen man
sich gegen die Offene Ganztagsschule aussprechen werde.
Der
Pfarrer der Matthäus-Gemeinde habe ihn jedoch heute gebeten, ihm möglichst schnell zu signalisieren, ob eine
Weiterführung der Gruppe möglich sei, da er im anderen Falle zum Januar
Kündigungsfristen in Gang setzten müsse.
Herr
Dr. Schmidt richtet die Frage an die Ausschussmitglieder, ob das in diesem Fall
auf dem kleinen Verwaltungsdienstweg über die Mitteilungen entschieden werden
könne oder ob eine umfassende Vorlage erstellt werden müsste.
Herr
Strüwer
merkt an, dass es insofern schwierig sei, da man, wenn es darum ginge, die
Offene Ganztaggrundschule umzusetzen, ja ein festes Paket geschnürt worden sei,
das sich auf die nächsten Jahre beziehe. Diese Planung sei nicht unbedingt
abschließend, sondern es könne sein, dass die ein oder andere Schule rausfalle und dann vielleicht eine andere
Schule früher zum Zuge käme. Unter diesem Gesichtspunkt wäre natürlich auch
eine Verschiebung von Einsparungen denkbar.
Auf
Vorschlag von Dr. Schmidt bittet der Ausschuss um eine vom Fachbereich
Jugend & Soziales und der Schulverwaltung erstellte Vorlage für die nächste
Sitzung, die die Kindergartenbedarfsplanung und die darauf abgestimmten
Planungen zur Offenen Ganztagsschule für den Zeitraum bis 2008 widerspiegelt.
Der Vorsitzende erinnert in diesem Zusammenhang auch
noch mal daran, dass die Thematik um den Offenen Ganztag - wie in der letzen
Ausschusssitzung beschlossen- zeitnah (Dezembersitzung) noch einmal Thema im
Jugendhilfeausschuss sein soll.
Herr
Steuber
weist auf ein Schreiben der Körber-Stiftung hin, das er in Umlauf geben möchte.
In diesem Schreiben gehe es um den deutsch-türkischen Dialog.
Weiterhin
teilt er mit, dass bezüglich der Weihnachtsbeihilfe für Kinder und
Jugendliche in Heimen mit der Kämmerei
eine Vereinbarung getroffen worden sei, dass diese in diesem Jahr
unbürokratisch gezahlt werden könne.
Der
Tagesordnungspunkt 10 könne heute nicht beraten werden, da zu diesem Punkt eine
abschließende Verwaltungsmeinung nicht hergestellt werden konnte. Die Kämmerei
habe noch Beratungsbedarf gesehen.
Zuletzt
informiert er die Ausschussmitglieder darüber, dass der Auftaktworkshop zum
Lokalen Bündnis am 11. Januar 2006 um
14.00 Uhr stattfinde.
Herr
Strüwer
betont die Wichtigkeit dieses Lokalen Bündnisses für Familien und bittet die
Anwesenden, dies in ihr Umfeld weiterzutragen verbunden mit der Bitte, sich
persönlich einzubringen. Nur so könnten die Ziele der Jugendhilfe und
Familienpolitik in Hagen erreicht werden.
Er
bedauert, dass Top 10 entfallen muss, ist jedoch froh, dass die Vertreterinnen
des Tagesmütterwerkes in TOP 9 ihre Arbeit vorstellen werden und schlägt in diesem Zusammenhang vor, das Anliegen des
Tagesmütterwerkes zu beraten und zu unterstützen.
Herr
Fischer
teilt mit, dass heute im Rahmen der Aktivitäten gegen Rechtsextremismus eine
erfreuliche Aktion mit 600 Jugendlichen durchgeführt werden konnte und zwar der
Sternlauf zur Pogromnacht. Er bittet
darum, diese Sitzung kurz vor 18.00 Uhr zu beenden, weil dann der offizielle
Gedenkmarsch zur Pogromnacht
stattfinde.
Weiterhin
lädt er ein zum Aktionsbündnis zum Thema Toleranz und Demokratie.
All
diejenigen, die dort mitarbeiten möchten, seien herzlich eingeladen, am 24.
November von 9.00 10.30 Uhr im CVJM die Aktionen für 2006 zu planen.
