09.11.2005 - 9 Zuschüsse an Wohlfahrtsverbände/Freie Träger de...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Depprich  berichtet von der Arbeit des Tagesmütterwerkes. Frau Andree ergänzt die Ausführungen.

 

Herr Strüwer bedankt sich für die Ausführungen und erinnert daran, dass man gerade auch im Zusammenhang mit der Kindergartenbedarfsplanung sehr ausführlich über die Arbeit eines Tagesmütterwerkes und die Bedeutung der Tagespflege gesprochen habe und auch dort deutlich gesehen habe, dass ein gesetzlicher Anspruch erfordere, dort einen Ausbau herbeizuführen. Unter dem Gesichtspunkt habe es ihn auch sehr gewundert, dass die Vorlage des Tagesmütterwerkes nicht mitgezeichnet worden sei.

Er gehe davon aus, dass dies bis zur Dezembersitzung nachgeholt werden könne, weil es hier vonnöten sei, der Kämmerei deutlich zu machen, dass es hier nicht um eine freiwillige Aufgabe ginge, sondern dass es sich um eine gesetzliche Aufgabe handele. Einerseits hätten sich hier Veränderungen ergeben, andererseits passe dass Angebot  auch in das Gesamtkonzept “Kindergartenbetreuung unter Dreijähriger, aber auch unter Sechsjähriger”.

 

Der Vorsitzende beauftragt die Verwaltung, eingehende Gespräche mit der Kämmerei zu führen bezüglich der Dringlichkeit des Antrages des Tagesmütterwerkes.

Dann könne man im Dezember über die vom Tagesmütterwerk gestellten  Erweiterungen des Förderbetrages abschließend entscheiden.       

 

Herr Steuber gibt zu bedenken, dass die Zeit bis zur nächsten Sitzung knapp würde, aber die Verwaltung werde  versuchen, den Auftrag bis dahin zu erfüllen.

Er fände es sinnvoller, den Zeitpunkt abzuwarten, an dem man die Dinge verzahnen könne. Der gesetzliche Auftrag bestünde, ein bedarfsgerechtes Angebot an Kindertagesbetreuung für die unter 3-jährigen zu organisieren.

In welcher Form und mit welchem Qualitätsstandard dies in Hagen geschehen solle, müsse politisch entschieden werden.

 

Herr Strüwer weist darauf hin, dass es bei den Anträgen auch um Fristen ginge, die dort genannt seien. Er erinnert daran, dass man in der Vergangenheit fast 500.000 € eingesetzt habe, um Schließungen von Kindergärten im konfessionellen Bereich zu verhindern. Er sähe hier einen zwingenden Zusammenhang.

 

Herr Dr. Schmidt erklärt, dass auch noch die Möglichkeit bestünde, falls eine Beratung im Jugendhilfeausschuss in der nächsten Sitzung nicht stattfinden könne, einen Antrag im Haupt- und Finanzausschuss zu stellen.

 

Frau Burghardt möchte abschließend nochmals unterstreichen, dass das Tagesmütterwerk hervorragende Arbeit leiste. In finanzieller Hinsicht sei das Tagesmütterwerk bisher benachteiligt worden. Sie unterstreicht, wie wichtig es sei, die Einrichtung finanziell und personell besser auszustatten.

 

Herr Strüwer hofft, dass das Tagesmütterwerk seine Arbeit im Dienste der Familie und der Stadt zukünftig ausbauen könne.

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