21.09.2005 - 4 Sachstandbericht Offene Ganztagsgrundschule
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 21.09.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Strüwer bittet Herrn Kortmann um einen Sachstandsbericht, da das Anmeldeverfahren mittlerweile abgeschlossen ist und möchte erfahren, wo es eventuell noch Probleme gibt.
Herr
Kortmann teilt mit, dass es vorteilhaft war, das Thema Offene Ganztagsschule
sorgfältig vorzubereiten. Zur Zeit befinden sich rund 850 Kinder in den
nachmittaglichen Maßnahmen.
Herr
Hermann führt aus, dass im Moment die Hälfte der in Frage kommenden Schulen
bereits ein Nachmittagsangebot machen und in der nächsten Ausbaustufe die
Möglichkeit besteht, die restlichen Schulen hinzu zu gewinnen.
Herr
Haensel fragt die Strukturqualität und die Ausstattung der Offenen Ganztagsgrundschulen
nach, die im neu begonnenen Schulhalbjahr an den Start gegangen sind.
Hierbei
interessieren ihn insbesondere die möglichen Auswirkungen auf die pädagogische
Arbeit.
Frau Opitz
schlägt vor, bevor diese Frage beantwortet werden kann, Stichworte zur
Strukturqualität zu benennen.
Herrn
Haenel äußert Irritation angesichts dieser Nachfrage.
Herr
Finkensiep weist auf die Probleme bei der Versorgung mit Mittagessen hin. Manche
Eltern melden ihre Kinder nicht an, da ihnen die Kosten für das Essen zu hoch
sind. Auch träfen Lieferungen bestellter Arbeitsmittel häufig erheblich
verspätet ein. Selbst Baumaßnahmen würden nicht rechtzeitig fertig gestellt.
Unter diesen Umständen würden Kinder und Erzieher gleichermaßen leiden.
Herr
Fischer fügt noch hinzu, dass Baustellen teilweise sogar Gefährdungen
darstellen und die Warmhalteeinrichtungen in manchen Küchen seit einem Jahr
nicht einsatzbereit sind.
Hierzu
trägt die Schulverwaltung vor, dass es Probleme mit dem Lieferanten gibt. Neue
Küchen werden bereits mit einem anderen Gerät beliefert, mit dem es keine
Schwierigkeiten gibt.
Herr
Gebauer weist daraufhin, dass es Probleme mit den 1–Euro-Kräften gibt und
man hier zu einer anderen Lösung kommen muss.
Herr
Kortmann teilt mit, dass eine städtisch finanzierte Mittagessen-Versorgung
erhebliche Mittel erfordern würde, die zur Zeit nicht zur Verfügung stehen.
Herr
Hermann weist auf Lieferanten hin, die Möbel auf Grund von Werksferien zu spät
geliefert haben.
Zum Thema
Mittagessen schlägt Herr Fischer vor, dass dies zum Gesamtkonzept gehören
sollte, also eine Anmeldung zum Mittagessen nicht auf Freiwilligkeit basiert.
Herr Decker
bemängelt die Verfahren bei der Ausschreibung und die mangelnde Voraussicht bei
der Berücksichtigung von Lieferzeiten.
Herr
Fischer schlägt vor, das Thema “Mittagessen” in das Gesamtkonzept
aufzunehmen. Seiner Meinung nach müsse eine Anmeldung zum Mittagessen
verpflichtend sein.
Frau Opitz
weist auf die dünne Personaldecke hin, die zu berücksichtigen ist, wenn man
eine Qualitätsdebatte führen möchte.
Herr
Strüwer sieht trotz des allseitigen hervorragenden Engagements erhöhten Diskussionsbedarf
und bittet die Verwaltung, einen schriftlichen Sachstandsbericht vorzulegen,
wobei neben den angesprochenen Problemen auch die Gesamtentwicklung und die
Teilnehmerzahlen durchleuchtet werden sollen.
