10.03.2020 - 7 Bericht des Vereins "Frauen helfen Frauen"
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Di., 10.03.2020
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Thieser begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Frau Deitert vom Verein „Frauen helfen Frauen“.
Frau Deitert berichtet über die Arbeit des Vereins (siehe Anlage zu TOP 7).
Abschließend weist sie darauf hin, dass der Verein trotz der Zuschüsse chronisch unterfinanziert und auf Spenden angewiesen sei. Ein weiteres Anliegen sei, dass die Beratungsstelle in der Nähe des Bahnhofes für Frauen sehr unsicher sei und man sich den Umzug in ein anderes Gebäude in sicherer Lage wünsche.
Man arbeite auch sehr eng mit der Gleichstellungsbeauftragten zusammen. An der Stelle gebe es die Verknüfung zum Runden Tisch. Sie richte die Bitte an die Politik, sich zu diesen verschiedenen Gremien einladen zu lassen.
Gremien sollten „Gewalt gegen Frauen und Kinder“ zu ihrem eigenen Thema machen. Eine Komponene sei hierbei die Schaffung von sicherem und bezahlbaren
Wohnraum für Frauen. Es gehe hier um ganz praktische Themen, die politisch zu lösen seien.
Ein weiteres Problem sei das Umgangsrecht mit Kindern im Falle einer Trennung von einem gewalttätigen Partner. Hier müssten die Frauen diesen Männern ein Umgangsrecht mit den Kindern einräumen. Es stelle sich dann die Frage, wie und wo dieser Umgang stattfinden solle. Oftmals seien Richter und Institutionen in dieser Frage nicht geschult. Sie wünsche sich, dass Politik das zum Thema mache. Es gehe darum, das Bewußtsein dafür zu schulen und für das Thema zu sensibilisieren.
Die Frauenberatungsstelle leiste jeder Einladung von Gremien gern Folge. Sie weist auf Anschauungsmaterial hin, das sie mitgebracht habe.
Herr Thieser bedankt sich für die Präsentation. Die von Frau Deitert formulierten Wünsche würden protokolliert.
Frau Deitert beantwortet Fragen von Herrn Quadt, Herrn Eiche, Frau Sauerwein und Herrn Gül.
Herr Goldbach schlägt im Hinblick auf das geschilderte Problem der Frauen auf der Suche nach geeigneten Wohnraum nach einem Aufenthalt im Frauenhaus vor, einmal in dem Zusammenhang mit der Arbeitsgemeinschaft Hagener Wohnungsvereine ein Gespräch zu führen. Es wäre sinnvoll, zu ermitteln, um wie viele Fälle es jährlich gehe. Er gehe davon aus, dass dieses Problem in Hagen zu lösen sei.
Für Frauen, die keine Transferleistungen bekämen, gebe es hinsichtlich des Aufbringens der Kauftion sicher auch Lösungsmöglichkeiten. Er schlage vor, dass man dazu unter Einbeziehung des Jobcenters einen Termin vereinbare, um konkrete Lösungen für diese Fragestellung zu finden.
Bei der Gelegenheit wolle er auch das Thema „Kapazitäten im Frauenhaus“ erörtern. Ihm sei in dem Zusammenhang ein passendes Förderprogramm aufgefallen.
Herr Thieser hofft, dass sich bei der Gelegenheit auch Lösungsmöglichkeiten für einen anderen Standort aufzeigten. Er bedankt sich für den Vortrag.
Anlagen
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(wie Dokument)
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409,7 kB
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