17.09.2020 - 6 Mündliche Anfragen der Mitglieder des Schulauss...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Schulausschusses
- Gremium:
- Schulausschuss
- Datum:
- Do., 17.09.2020
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Frau Engelhardt erkundigt sich, wie die Schüler*innen während der Pandemie erreicht wurden und ob sie der Schulpflicht nachgekommen sind. Frau Speckmann berichtet, dass die Erreichbarkeit telefonisch, digital und schriftlich durch Briefe sichergestellt wurde. Teilweise wurden Arbeitsblätter über Kuriere verteilt oder Eltern haben die Arbeitsmaterialien an den Schulen abgeholt. Frau Speckmann betont, dass Lehrer*innen in dieser Zeit Großartiges geleistet haben. Eine Schulpflicht bestand auch während der Coronaschließung. Bei Schüler*innen die nicht reagiert haben, wurde ein Bußgeld erhoben.
Frau Bartscher informiert darüber, dass im STEA ein Antrag der CDU bezüglich der Hagen Schule behandelt wurde und fragt nach, warum dieser nicht auch im SAS behandelt wird. Herr Gerbersmann teilt mit, dass Anträge in dem Ausschuss behandelt werden müssen, in dem diese gestellt werden. Von dort können sie an den SAS verwiesen werden.
Da es Beschwerden bezüglich der Hygiene an der GES Haspe gegeben habt, möchte Herr Löher wissen, wie dort der aktuelle Stand ist und wie es zu Engpässen des Desinfektionsmittels etc. kommen konnte. Herr Krüger nimmt die Frage mit und wird diese nach interner Prüfung des Sachverhaltes beantworten.
Herr Krüger antwortet per Mail am 23.09.2020 wie folgt:
„Die Erklärung ist relativ einfach. Die bestellte und gelieferte Menge war nicht ausreichend, denn der Verbrauch in „Corona-Zeiten“ (Tische, Klinken, Stühle werden desinfiziert…) war wesentlich höher als sonst. Inzwischen haben wir reagiert und die Bestellmenge erhöht.“
Aufgrund von Lieferengpässen bei der Firma Sponeta werden Julibestellungen erst im Jahr 2021 geliefert, daher macht Frau Graf darauf aufmerksam, dass die Mittel der Schulen nur bis Jahresende vorgehalten werden können und es nicht das Problem der Schulen sein kann, wenn Bestellungen im nächsten Jahr geliefert werden. Herr Becker informiert, dass die Firma Sponeta auf die Lieferbedingungen des Rahmenvertrags hingewiesen wurde. Frau Graf fragt nach, ob die Mittel der Schule verfallen. Herr Becker teilt mit, dass keine automatische Übertragung in das Jahr 2021erfolgt. Herr Gerbersmann bestätigt die Aussage von Herrn Becker betont aber, bei frühzeitiger Bestellung der Schulen soll eine Regelung zugunsten der Schulen getroffen werden. Nur bei Bestellungen kurz vor Jahresende wird es keine Regelung geben können.
Herr Dr. Geiersbach bringt den Punktekatalog von Terra 1, der im vorherigen SAS angesprochen wurde, ins Gedächtnis und bittet um Beantwortung. Herr Hermann verweist auf Gespräche mit zuständigen Stellen. Daraufhin bittet Herr Dr. Geiersbach, dass der Mietvertrag sowie die Planung dem SAS vorgelegt werden. Dies wird von Frau Neuhaus bestätigt.
Herr Simon macht auf die steigenden Coronafälle aufmerksam und möchte wissen wie viele Coronafälle an den Schulen aufgetreten sind und ob es einen Notfallplan gibt oder es ggf. wieder zu einem kompletten Lockdown kommen wird. Herr Becker berichtet, dass es vom zukünftigen Volumen abhängig ist. Wenn das Land Maßnahmen beschließt, haben die Kommunen keine Handlungsmöglichkeit. Die Schulen haben von dem Gesundheitsamt einen Ablaufplan bekommen, wie bei einem Coronafall vorzugehen ist. Die Kommunikation zwischen Schule und Gesundheitsamt funktioniert gut. Dies wir von Frau Brück bestätigt.
Auf Nachfrage von Frau Neuhaus wie die Schuleingangsuntersuchungen in Coronazeiten stattfinden, berichtet Frau Speckmann, dass sie im direkten Kontakt mit dem Gesundheitsamt steht, die Untersuchungen gesichert sind aber nur in abgespeckter Form stattfinden.
