02.09.2020 - 5.10 Stärkungspakt Kunst und Kultur
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.10
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 02.09.2020
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:03
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Fuchs erklärt zunächst einmal, dass es eine Unmenge an Förderungen und Initiativen seitens der Landesregierung geben würde. Diese seien jedoch noch nicht alle gebrauchsfertig, wenn sie auf den Markt kämen. Dazu gehöre u. a. auch das NRW Landesprogramm „Kunst und Kultur“. Dieses beschäftige sich mit der Förderung von Stipendien für Künstler/innen.
Im Fachbereich Kultur seien diese nicht ohne weiteres durchführbar, da man dazu unterschiedlichen Restriktionen unterliegen würde, z.B. personeller und finanzieller aber auch räumlicher Art. Eine personelle Fördermöglichkeit nutze man derzeit im Fachbereich Kultur. Dies sei eine 90 % Förderung für die Beschäftigung einer wissenschaftlichen Volontärin. Dabei ginge es um eine Sammlungsdokumentation nach 1945 im OMH. Es fehle aber auch an weiteren Büroräumlichkeiten, um Arbeitsplätze einrichten zu können. Tatsächlich habe man keine Raumkapazität mehr zur Verfügung für neues Personal. Bauliche Förderungen mit einem Volumen von 10 Mio. seien auch aufgelegt worden. Dazu könnten aber derzeit noch keine Anträge gestellt werden. Die Richtlinien seien für den Fachbereich Kultur jedoch nicht zutreffend. Vieles sei sicherlich gut gemeint, könne aber dann vor Ort nicht realisiert werden. Einige Programme seien auch modifiziert worden wie z.B. das Programm „Neustart Kultur“. In der Mehrzahl ginge es jedoch um Einrichtungen, die überwiegend nicht öffentlich gefördert würden. Daher passten die Richtlinien nicht. Er versuche ständig, auf den entsprechenden Seiten des Programmes etwas Passendes zu finden, jedoch sei vieles noch in Arbeit und eine Beantragung derzeit nicht möglich.
Ein Programm „Dive in“ beschäftige sich mit dem großen Thema der Digitalisierung. Hier sei es so, dass der Fachbereich zur Zeit weder über die erforderliche Infrastruktur verfüge, noch habe dieser das erforderliche Know How vorrätig. Daher werde zunächst einmal mit kleineren Projekten (s. dazu „Planet Hagen“) versucht, Erfahrungen zu sammeln. Man sei hier noch nicht soweit. Auch sei bei jeder Förderung ein Eigenanteil aufzubringen, der im besten Fall nur 10 % betrage, welcher aber auch 50 % betragen könne. Die Frage sei auch immer, inwieweit die aufgelegten Programme realistisch seien.
Herr Fuchs bietet den Ausschussmitgliedern an, dem Protokoll eine Übersicht über die angesprochenen Fördermöglichkeiten beizufügen.
(Anmerkung der Schriftführung: Dem Protokoll sind zur Information Übersichten zu den Fördermaßnahmen beigefügt.)
Herr Söhnchen ergänzt , dass man abklären müsse, welche Förderprogramme überhaupt in Anspruch genommen werden könnten. Der Ausschuss wird auch dies im Auge behalten.
Anlagen
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(wie Dokument)
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