02.09.2020 - 5.10 Stärkungspakt Kunst und Kultur

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Wortprotokoll

Herr Fuchs erklärt zunächst einmal, dass es eine Unmenge an Förderungen und Initiativen seitens der Landesregierung geben würde. Diese seien jedoch noch  nicht alle gebrauchsfertig, wenn sie auf den Markt kämen. Dazu gehöre u. a. auch das NRW Landesprogramm „Kunst und Kultur“. Dieses beschäftige sich mit der Förderung von Stipendien für Künstler/innen.

Im Fachbereich Kultur seien diese nicht  ohne weiteres durchführbar, da man dazu unterschiedlichen Restriktionen unterliegen würde, z.B.  personeller und finanzieller aber  auch räumlicher Art. Eine personelle  Fördermöglichkeit  nutze man derzeit im Fachbereich Kultur. Dies sei eine 90 % Förderung für die Beschäftigung einer  wissenschaftlichen Volontärin. Dabei ginge es um eine Sammlungsdokumentation nach 1945  im OMH. Es fehle aber auch an weiteren Büroräumlichkeiten, um Arbeitsplätze einrichten zu können. Tatsächlich  habe man keine Raumkapazität  mehr zur Verfügung für neues Personal. Bauliche Förderungen mit einem Volumen von 10 Mio. seien auch aufgelegt worden. Dazu könnten aber derzeit noch keine Anträge gestellt werden. Die Richtlinien seien für den Fachbereich Kultur jedoch nicht zutreffend.  Vieles sei sicherlich gut gemeint,  könne aber dann vor Ort nicht realisiert werden. Einige Programme seien  auch modifiziert worden wie z.B. das Programm „Neustart Kultur“. In der Mehrzahl  ginge es jedoch  um Einrichtungen, die überwiegend nicht öffentlich gefördert würden. Daher passten die Richtlinien  nicht. Er versuche ständig,  auf den entsprechenden Seiten des Programmes etwas Passendes zu finden, jedoch sei vieles noch in Arbeit und eine Beantragung derzeit nicht möglich.

Ein Programm „Dive in“ beschäftige sich mit dem großen Thema der Digitalisierung. Hier sei es so, dass der Fachbereich zur  Zeit weder über die erforderliche Infrastruktur verfüge, noch habe dieser das erforderliche Know How  vorrätig. Daher werde zunächst einmal mit  kleineren Projekten (s. dazu „Planet Hagen“) versucht, Erfahrungen  zu sammeln. Man sei hier noch nicht soweit. Auch sei bei jeder Förderung ein  Eigenanteil aufzubringen, der im besten Fall nur 10 % betrage, welcher  aber auch 50 % betragen könne. Die Frage sei auch immer, inwieweit die aufgelegten Programme realistisch  seien.

Herr Fuchs bietet den Ausschussmitgliedern an, dem Protokoll eine Übersicht über die angesprochenen Fördermöglichkeiten  beizufügen.

 

(Anmerkung der Schriftführung: Dem Protokoll sind zur Information Übersichten zu den Fördermaßnahmen  beigefügt.)

 

Herr Söhnchen ergänzt , dass man abklären müsse, welche Förderprogramme überhaupt  in Anspruch genommen werden könnten. Der Ausschuss wird  auch dies im Auge  behalten.  

 

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Siehe Anlage.

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Anlagen