02.09.2020 - 5.7 Sachstand Stadtmuseum
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.7
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 02.09.2020
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:03
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Fuchs informiert den Ausschuss über das neue Stadtmuseum und knüpft zunächst an die Planungen des Architekten an. Für den Fortgang der Maßnahme hätten sich zwischenzeitlich zwei wesentliche Dinge ergeben. Die Baumaßnahmen, die jetzt umgesetzt werden müssten, könnten in 2021 nicht mehr zum Abschluss kommen. Des Weiteren habe die Stadt Hagen seitens der Bezirksregierung Arnsberg die Aufforderung bzw. die Bitte erhalten, den bisherigen Finanzierungszeitraum nochmals zu überdenken und über die Jahre 2021 – 2023 zu strecken. Dies bedeute, dass die bisher vorgesehenen Zuschussabrufe für die Jahre 2020 und 2021 modifiziert werden müssten. Die Verteilung erfolge nun bis 2023 und ende mit einer Schlussrechnung, welche die letzte Rate des Zuschusses beinhalte. Daher gebe es nun eine neue Zeitplanung, die die Einrichtung und den Einzug in das neue Stadtmuseum für etwa August 2022 vorsehe. Die Finanzierung sei daraufhin angepasst worden. Hintergrund dafür sei auch, dass die Bezirksregierung ihn darauf aufmerksam gemacht habe, dass nicht abgerufene Mittel bei der Bezirksregierung selbst zu Problemen führen könnten. Die Frage nach der Übertragbarkeit der Mittel auf Seiten der Bezirksregierung konnte von dieser nicht mit abschließender Sicherheit beantwortet werden. Dies habe dazu geführt , dass er sich mit dem Architekten und mit allen an dem Bauvorhaben beteiligten Ämtern und Institutionen einschließlich der Denkmalpflege zusammengesetzt habe, um den Bauplan noch einmal neu zu überarbeiten. Für die Umbaumaßnahmen zum Umzug der Verwaltungsabteilung sei kein Bauantrag erforderlich. Die Verwaltungsmitarbeiter/innen aus dem Erdgeschoss würden vermutlich im Januar/Februar ins erste und zweite Obergeschoss des Verwaltungsgebäudes umziehen. In dieser Zeit werde auch der Bauantrag gestellt, und zwar für die Maßnahmen insgesamt: die Baumaßnahme im EG, die Umgestaltung des Stadtmuseums, die Neueinrichtung in der Catacombe und all den dazugehörigen Dingen wie z.B. der Statik, den Brandschutzgutachten, den Einverständniserklärungen der Denkmalbehörde etc. Im Oktober werde ein hoffentlich genehmigungsfähiger Bauantrag vom Architektenbüro eingereicht. Nach derzeitigem Stand betrage das Genehmigungsverfahren ca. 4 -6 Monate. Die Baumaßnahme betrage voraussichtlich 9 – 12 Monate. Damit sei man bereits im Jahre 2022 . Dazu läge jedoch noch kein konkreter Bauzeitenplan vor.
Gespräche mit dem LWL, der den Denkmalschutz vertrete, habe ergeben, dass zunächst noch ein paar Mauerprüfungen erforderlich seien. Dabei ginge es um Zeichnungen, die möglicherweise noch unter dem Putz verborgen sein könnten. Diese Untersuchungen würden nun vorgeschaltet. Dies sei erforderlich, da im Zuge des Bauantrages die Denkmalpflege diesen Punkt mitbewerte. Das habe der Fachbereich in dieser Form so nicht erwartet. Laut einer internen Aussage des Architekturbüros sei dies aber in relativ kurzer Zeit ,-ca. 2 – 3 Wochen,- erledigt. Dies hänge u.a. auch von den Kapazitäten in den jeweiligen Bauämtern ab. Der bisheriger Zeitplan September 2021 könne daher aus bautechnischen Gründen nicht eingehalten werden. Die Grundlage für die Beauftragung des Ausstellungsgestalters sei, dass die bisherigen Planungen gleich blieben. Dies könne noch nicht hundertprozentig bestätigt werden. Auf Nachfrage in der letzten Ratssitzung habe er erklärt, dass die Verzögerung tatsächlich an den Baumaßnahmen und nicht an der Gestaltung/Ausschreibung läge. Auch heute sei das weiterhin der Fall. Sobald der Plan final erstellt sei, werde man einen Ausstellungsgestalter vertraglich binden können.
Herr Söhnchen bedankt sich bei Herrn Fuchs für die Informationen und bittet diesen darum, künftig weiterhin regelmäßig im Ausschuss zum aktuellen Sachstand des Stadtmuseums zu berichten. Er hofft, dass das Stadtmuseum in der nächsten Legislatur eröffnet werde.
