19.08.2020 - 6.2 Eckpunkte des Kommunalen Kinder- und Jugendförd...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Reinke erinnert daran, dass man bereits in der März-Sitzung über den Kinder- und Jugendförderplan 2021-2025 gesprochen habe. Mit dem Allianzantrag habe man das Ansinnen verfolgt, dass dieser noch in dieser Wahlperiode fertiggestellt würde. Die Verwaltung habe seinerzeit signalisiert, dass die Umsetzung bis zu dem gewünschten Termin nicht möglich sei. Weiterhin habe auch die Pandemie einige Planungen durcheinandergebracht.

Er betont, dass er sehr erfreut über die Inhalte sei, die nun mit dieser Vorlage vorgelegt würden. Es sei mehr darin enthalten, als die Verwaltung im März in Aussicht gestellt habe.

 

Herr Goldbach berichtet, dass man bereits weitergehende Planungen habe als in der Vorlage dargestellt seien. Diese seien jedoch innerhalb der Verwaltung noch nicht abgestimmt. Man habe versucht, die wesentlichen Inhalte, die der Jugendförderplan haben werde, in Form von Zielen darzustellen.

Es gebe unterschiedliche Ideen, die zu Veränderungen im Plan führen würden. Jede dieser Ideen habe natürlich auch etwas mit Finanzen zu tun. Von daher habe man diese Ideen in fünf unterschiedliche Finanzszenarien eingearbeitet. Wenn man dem Ausschuss diese Finanzszenarien endgültig vorstellen werde, werde ein abgestimmter Verwaltungsvorschlag enthalten sein. Es sei geplant, bei einem Termin mit dem Kämmerer die verschiedenen Szenarien durchzusprechen. Er gehe davon aus, dass man insgesamt einen sehr guten inhaltlichen und finanziellen Vorschlag machen könne, der dann für die kommende Legislaturperiode  einige Schwerpunkte und Zeichen setzen werde. Man habe den Beschluss aus März natürlich ernst genommen, sich aber in Bezug auf Punkt 2 entschieden, diesen nicht ganz erfüllen zu können, dafür aber hilfsweise die Option unter Punkt 3 des Beschlussvorschlages aufzugreifen.                

Man habe auch bereits verschiedene Finanzoptionen mit den Trägern diskutiert. Die Finanztabellen seien aber anschließend wieder eingesammelt worden. Die Zahlen sollten erst öffentlich gemacht werden, wenn der Verwaltungsvorstand und der Jugendhilfeausschuss darüber entschieden hätten.

 

Frau Keller ergänzt, dass man sich mit den Inhalten des vorliegenden Entwurfes des Jugendförderplans am 10. September in der Arbeitsgemeinschaft 1 auseinandersetzen werde. Dann werde man, nachdem die Gespräche mit dem Kämmerer und die Abstimmung im Verwaltungsvorstand gelaufen seien, am 24. September die finanziellen Vorschläge mit den Arbeitsgemeinschaften 1 und 2 abstimmen. Danach werde dem Jugendhilfeausschuss ein abgestimmter Vorschlag zur Beschlussfassung vorgelegt.

 

Frau Köppen merkt an, dass sie die Vorlage erfreut zur Kenntnis genommen habe, da deutlich geworden sei, dass sehr partizipativ gearbeitet werde. Ihr sei wichtig, dass berücksichtigt worden sei, dass man höre, wie sich Kinder und Jugendliche in Hagen das vorstellten.

Sie fragt, ob das Thema Medienkompetenz und die Begleitung der Kinder in die digitale Welt in allen Bereichen enthalten sei oder ob es das an anderer Stelle gebe.

 

Frau Keller teilt mit, dass dieser Bereich unter dem Begriff Prävention mit dem Titel „Kinder und Jugendliche stark machen“ laufe.

 

Herr Reinke schlägt vor, den Beschlussvorschlag unter Punkt 1 zu ergänzen.

Er liest den erweiterten Vorschlag unter Punkt 1 vor und stellt den erweiterten Beschlussvorschlag zur Abstimmung. 

 

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Beschluss:

 

1. Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Hagen nimmt die beschriebenen Eckpunkte für den kommunalen Kinder- und Jugendförderplan 2021-2025 zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, für die unter 2.2 genannten Förderbedarfe und angedachten zusätzlichen Einrichtungen im Rahmen der Möglichkeiten die Finanzierung zu gewährleisten.

 

2. Der Jugendhilfeausschuss beschließt als Übergangsregelung für 2021 die Förderung der Jugendarbeit entsprechend der finanziellen Rahmenbedingungen, die im Doppelhaushalts 2020/2021 veranschlagt sind. 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

2

 

 

CDU

2

 

 

Die Linke

 

 

 

Vertreter der Jugendhilfe

5

 

 

 

 

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

9

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

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