19.08.2020 - 3.2 Einführung eines Fach- und Finanzcontrolling be...

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Wortprotokoll

Herr Reinke begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Frau Mareczek von der Gemeindeprüfungsanstalt und Frau Kohlmeyer-Gebhard von der Firma Consens.

 

Frau Mareczek führt in den Sachverhalt ein.

 

Frau Kohlmeyer-Gebhard beschreibt das Projekt (siehe Anlage zu TOP 3.2).

 

Herr Reinke bedankt sich bei Frau Kohlmeyer-Gebhard für die ausführliche Präsentation.

 

Herr Sondermeyer merkt an, dass es sich hier um viele Einzelschicksale handele, bei deren Umgang eine Abwägung sicher nicht immer einfach sei. Er hadere in dem Zusammenhang mit dem Begriff „Wirtschaftlichkeit“. Diese sollte seines Erachtens hier nicht an erster Stelle stehen. Er fragt nach dem Verhältnis zwischen den Kosten der externen Beratung und der tatsächlichen Einsparung in diesen Fällen.

 

Herr Goldbach erwidert, dass das Verhältnis aus Sicht der Stadt Hagen sehr gut sei, weil die Stadt Hagen als Stärkungspaktkommune Anspruch auf Beratungsleistungen der Gemeindeprüfungsanstalt gehabt habe. Die Kosten für die Stadt Hagen bei diesem Projekt entstünden nur in Form der Mitarbeit der Kolleginnen und Kollegen. Die Kosten für das Beratungsunternehmen würden von der Gemeindeprüfungsanstalt getragen. In dem Zusammenhang freut er sich, Herrn Faber vorzustellen.

Herr Faber sei der stellvertretende Abteilungsleiter der Abteilung Hilfen zur Erziehung und vertrete derzeit Frau Lossau. Er könne bestätigen, dass bei diesem Projekt alles gut gelaufen sei und die Stimmung in der Abteilung nicht gelitten habe. 

Das habe sicher auch an der hervorragenden Beratungsleistung von Frau Kohl-

meyer-Gebhard gelegen. Sie habe die Kolleginnen und Kollegen so in den Prozess mit eingebunden, dass ein schon vorhandenes großes Engagement weiter gefördert worden sei. Er wolle sich daher ganz herzlich bei Frau Kohlmeyer-Gebhard, der Gemeindeprüfungsanstalt und den beteiligten Kolleginnen und Kollegen in der Abteilung für ihr großes Engagement bedanken. Man befinde sich noch in der Umsetzungsphase und der Prozess werde weiter fortgeführt. Man sei auf einem guten Weg, sowohl in Bezug auf die personelle Ausstattung als auch die Ziele und die Erkenntnis, wo man eigentlich hinwolle. Er beschreibt den direkten Zusammenhang zwischen  Personalausstattung / Personalkosten und auf der anderen Seite der Höhe der Kosten der Hilfen zur Erziehung, der auch bei künftigen Diskussionen berücksichtigt werden müsse. Er sei der Meinung, dass sich die Kosten für die Hilfen zur Erziehung durch einen vernünftigen Personaleinsatz besser steuern ließen.

 

Herr Reinke weist darauf hin, dass man auch bei der Evaluation der Frühen Hilfen habe erkennen können, dass der Allgemeine Soziale Dienst durch den Einsatz der  Frühen Hilfen deutlich weniger in Anspruch genommen werde.  

 

Herr Sondermeyer bittet um die Bezifferung der Höhe der Kosten für die externen Berater.

 

Frau Mareczek erkärt, dass eine Offenlegung dieser Zahlen seitens der Gemeindeprüfungsanstalt aus verschiedenen Gründen nicht erfolgen werde.

 

Herr Meng  teilt mit, dass er über das Projekt und die vorliegenden Ergebnisse sehr erfreut sei. Die Verbände seien in dem Zusammenhang ganz wichtige Partner.

Er sehe dem Dialog  positiv entgegen.

Es sei vorteilhaft, dass es zukünftig handfeste Zahlen geben werde, über die man sprechen könne. Im Vordergrund stehe immer die Frage, wo und wie es dem Kind am besten gehe. Kinder sollten möglichst in der Herkunftsfamilie leben. Daher sollte immer im Vordergrund stehen, eine zeitige und gut vorbereitete Rückkehr zu gestalten.

 

Frau Kohlmeyer-Gebhard macht deutlich, dass Kennzahlen nur so gut seien, wie man Schlußfolgerungen daraus ziehe, die das Handeln beeinflussen könnten.

In Bezug auf den Begriff Wirtschaftlichkeit stelle sich die Frage, wie dieser in diesem Zusammenhang definiert werde. Sie bevorzuge die Definition der Passgenauigkeithinsichtlich der Wirtschaftlichkeit bei Hilfen zur Erziehung. Sie würde als Anspruch an ein Fach- und Finanzcontrolling formulieren, dass man daraus Erkenntnisse gewinne. Das gehe nur über den Dialog. Aus dem Grund habe man auch in der Umsetzung die Kommunikationsformate begleitet. Der entscheidende Mehrwert sei, dass man erkenne, was die Daten aussagten.

 

Auf die Frage von Herrn Reinke nach den zwei Vollzeitstellen, teilt Herr Goldbach mit, dass diese bereits besetzt seien. 

 

Herr Reinke bedankt sich bei Frau Kohlmeyer-Gebhard für die Arbeit vor Ort und die heutige Präsentation.

 

 

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Anlagen