07.12.2005 - 7.2 Kastanien an der Bahnstraße

Reduzieren

Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Leisten meint, er sei frohen Mutes, dass die Bahnüberbrückung Herrenstraße tatsächlich in absehbarer Zeit verwirklicht werde. Sollte das der Fall sein, habe man an dieser Stelle sowieso keine Rechtsabbieger mehr und es bestehe dann auch kein Anlass mehr, die Kastanien zu fällen.

Sollte die Überbrückung nicht kommen, habe die Verwaltung nun einen Weg aufgezeigt, wie man vorgehen könne.

Zur Zeit schlage er vor, den Bericht der Verwaltung zunächst zur Kenntnis zu nehmen.

 

Herr Buschkühl stimmt tendenziell zu, ist aber bezüglich der Terminierung eher skeptisch. Käme die Brücke nicht, sei er auch dafür, die Kastanien zu fällen.

 

Herr Zillner weist auf die begrenzte Lebensdauer der Kastanien hin. Irgendwann müsse man sowieso tätig werden. Er wolle darauf hinweisen, dass aus Verkehrssicherheitsgründen eventuell kurz- oder mittelfristig eine Fällung vorgenommen werden müsse. Dann solle niemand auf die Idee kommen, er habe etwas verschweigen wollen. Dies betone er hiermit ausdrücklich.

 

Herr Buschkühl möchte wissen, was kurzfristig oder mittelfristig bedeute.

 

Herr Eisermann wüsste gern, wo man die 57.000,00 € hernehmen solle.

 

Herr Hulvershorn erwidert, die Bezirksvertretung zahle das nicht. Wenn die Kastanien aus Verkehrssicherheitsgründen entfernt werden müssten, bedürfe es einer Finanzierung durch die Bezirksvertretung nicht .

 

Herr Eschenbach meint, es sei ja gut, wenn Probleme sich von alleine lösten, sei es durch den Brückenbau oder die Tatsache, dass die Kastanien sowieso entfernt werden müssten. Allerdings habe man die Probleme der Fußgänger, die Straße zu überqueren, noch nicht bedacht. Wenn die Brücke kommen, müsse man dies neu planen, dann habe man ja auch den Verkehr nur noch aus einer Richtung kommend.

Jetzt müsse man keine 57.000,00 € ausgeben.

 

Herr Zillner erwidert, es sei auch sicherlich nicht seine Absicht gewesen, die Tendenz herbeizuführen, jetzt mit Gewalt die Bäume dort wegnehmen zu lassen.

Was bei Kastanien im Straßenbau mittelfristig oder kurzfristig sei, lasse sich nur ganz schwer sagen. Da gebe es völlig verschiedene Beispiele. An der Buscheystraße sei eine Kastanie auf die Straße gefallen, der man im Vorfeld nichts habe ansehen können. Als diese auf der Straße gelegen habe, habe man erkennen können, dass sie keine Haltewurzeln mehr gehabt habe. Trotzdem habe sie jedes Jahr neu ausgetrieben.

Die Kastanien in der Bahnstraße wirkten noch recht standfest und könnten seiner Ansicht nach noch stehenbleiben. Am Blattaustrieb und an den Blättern könne man feststellen, dass die Spitzen anfingen, trocken zu bleiben und dass nicht mehr bis oben hin ausgetrieben werde. Dies seien Zeichen dafür, dass, auch aufgrund des sehr eingeschränkten Standortes, die Bäume sicher nicht mehr sehr lange stehenbleiben können.

Allerdings könne er sich nicht auf eine Jahreszahl festlegen. Das könne man bei Kastanien nicht sagen.

Er habe nur darauf aufmerksam machen wollen, dass eine Fällung aus Gründen der Verkehrssicherheit nötig werden könne.

 

Frau Sauerwein meint, Herr Leisten habe es auf den Punkt gebracht.

Es würden ja auch regelmäßig die Rodungspläne der Bezirksvertretung vorgelegt. Wenn dann die Gesamtmaßnahme komme, werde man Näheres sehen.

 

Herr Buschkühl nimmt noch einmal Bezug auf die umgestürzte Kastanie in der Buscheystraße und fragt, ob es dann nicht notwendig sei, aus Gründen der Sicherheit für die Bürger, tätig zu werden. Hier liege doch, wie man an den trockenen Spitzen sehen könne, eventuell bereits eine latente Gefahr vor.

 

Herr Zillner erwidert, diese latente Gefahr gehe von jedem Großgehölz aus. Katanien reagierten besonders sensibel und daher würden diese auch besonders genau im Auge behalten. Der zuständige Mitarbeiter sei Fachmann und äußerst vorsichtig, es bestehe kein Grund zur Panik.

Reduzieren

 

Reduzieren