07.12.2005 - 3 Mitteilungen

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Wortprotokoll

Herr Hulvershorn macht auf die nachträglich eingegangenen Mitteilungen aufmerksam, die als Tischvorlagen ausliegen.

Außerdem kündigt er bezüglich der Sicherheit von Strommasten für eine der nächsten Sitzungen die Unterbreitung eines Beschlussvorschlages an.

 

Herr Leisten teilt mit, es sei ihm zu Ohren gekommen, dass in Hagen eine Diskussion bezüglich des Fortbestands einiger Schulen in Hagen und Hohenlimburg begonnen habe. Die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHSöV) werde laut Pressemitteilungen in den Wissenspark nach Hagen umziehen. In Hagener Gremien werde diskutiert, dass die Pestalozzischule in die Gasstraße umziehen solle, obwohl vorher berichtet worden sei, dass das Gebäude in der Gasstraße von der Kaufmannsschule mitgenutzt werden solle. Auch das Schulgebäude an der Gumprechtstraße werde in die Diskussion einbezogen. Die Diskussion werde an der Bezirksvertretung vorbei geführt. Er bitte die Verwaltung, die Bezirksvertretung frühzeitig in die Planungen mit einzubeziehen, damit rechtzeitig Stellung bezogen oder entschieden werden könne.

 

Herr Schürg greift eine Anfrage von Herrn Buschkühl vom 19.10.05 zum Thema “Strukturverbesserungsmaßnahmen am Königssee” auf. Zur Zeit werde versucht, einen Konsens mit den zuständigen Behörden zu finden. In der Vergangenheit habe man sich geeinigt, den Königssee wieder auffüllen zu lassen. Dies funktioniere nicht ganz. Es gebe eine zweite Planung mit der Bezirksregierung, der Landesanstalt für Ökologie und dem staatlichen Umweltamt bezüglich eines Nebenschlusses. Dieser Prozess sei jedoch noch nicht abgeschlossen.

Zur Zeit laufe außerdem ein Planfeststellungsverfahren zur Umgestaltung des Einlaufbereiches des Königssees. Oberhalb des Königssees, wo der Hüseckenteich abzweige, befinde sich ein desolates Wehr, der Bachlauf sei verhältnismäßig nicht naturausgebaut.

Dieser Einlauf solle ökologisch umgestaltet werden. Dazu werde ein Plangenehmigungsverfahren durchgeführt, wobei es Verzögerungen gegeben habe. Auch dieser Bachlauf sei ein Biotop, die Landesanstalt für Ökologie habe eingeschaltet werden müssen. Die Landesanstalt für Ökologie habe Forderungen gestellt, die vom Werkhof noch zu erfüllen seien. Er gehe jedoch davon aus, dass im März 2006 die erforderliche Genehmigung erteilt werde, so dass, wenn die Witterung es zulasse, im Frühjahr 2006 der Werkhof mit den Arbeiten beginnen könne und damit einen Teil des Geldes, welches dafür vorgesehen gewesen sei, ausgeben könne.

Falls es gewünscht sei, könne diese Planung in einer der nächsten Sitzungen vorgestellt werden. Nach Absprache sei auch eine Ortsbesichtigung möglich.

 

Herr Buschkühl bedankt sich für die Mitteilung und meint, mit den in Aussicht gestellten Zeitangaben könne man leben. Als Anregung möchte er noch die Frage stellen, ob es möglich sei, eine Fischtreppe in die Planung mit einzubeziehen, damit die Fische von unterhalb des Königssees wieder den Bach hinaufgelangen könnten.

 

Herr Schürg erwidert, eine Fischtreppe sei vorgesehen. Der gesamte Nahmerbach vom Königssee aufwärts werde durchwanderbar.

 

 

 

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