27.02.2020 - 7.1 Schulentwicklungsplanung 2020 ff für die Stadt ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.1
- Sitzung:
-
Sitzung der Bezirksvertretung Haspe
- Gremium:
- Bezirksvertretung Haspe
- Datum:
- Do., 27.02.2020
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB48 - Bildung und Kultur
- Bearbeitung:
- Horst Hermann
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Hermann erläutert die „Schulentwicklung und erste benannte Alternativen“ gemäß der Anlage zur Vorlage 0083/2020. Hierbei geht er insbesondere auf das Diagramm auf Seite 5 „Die Bevölkerungszahl nach Lebensjahren“, die Entwicklung der Grundschülerzahlen (Seite 7), die Entwicklung der Schulen im einzelnen im Stadtbezirk Haspe (Seite 11), „Inklusiv beschulte Schüler in den Regelschulen (Seite 17), „die Entwicklung der Schülerzahlen im Förderbereich (Seite 17), „die Veränderung der Schülerzahlen in den Gymnasien und der neue neunte Jahrgang“ (Seite 26) und die „Veränderung der Schülerzahlen in der Sekundarschule“ (Seite 27-31) ein.
Herr Gehrke erkundigt sich nach der Bedeutung der roten Punkte.
Herr Hermann erklärt, dass mit den roten Punkten die stärksten Abweichungen, Anstiege oder auch Reduzierungen von dem Ist-Zustand markiert wurden.
Herr Thieser geht auf den Beschluss der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Haspe vom 23.01.2020 ein mit dem der Schulausschuss gebeten wurde, die Verwaltung zu beauftragen, für die Grundschule Geweke, Teilstandort Spielbrink, gemeinsam mit dem Lehrerkollegium ein Raumnutzungskonzept nach pädagogischen Kriterien zu erarbeiten. Er fragt, ob es Überlegungen gibt, die Arbeitssituation aus pädagogischer Sicht zu verbessern.
Herr Hermann antwortet, dass das Gutachten ein Raumprogramm beinhalten werde, welches den Idealzustand wiedergebe. Seitens des Städtetages gebe es ein Raumprogramm, bei dem Idealzustände mit 75 qm bemessen werden. Am Beispiel der Grundschule Kipper, dass hier die wenigsten Räume 60 qm erreichen. Hier ist die Anzahl der Räume vorhanden, allerdings nicht in der erforderlichen Größe. Er erklärt, dass die Idealzustände aus finanziellen Gründen nicht hergestellt werden können.
Herr Thieser möchte wissen, ob der Pavillon an der Grundschule Hestert aus K3-Mitteln förderfähig sei. Er weist darauf hin, dass die Bezirksvertretung Haspe im Vorfeld nicht darauf hingewiesen wurde.
Herr Hermann berichtet aus der letzten Sitzung des Schulausschusses, in der der Fachbereich Gebäudewirtschaft mitgeteilt hat, dass das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz solche Maßnahmen grundsätzlich als förderfähig ansehe. Es müsse aber eine Wirtschaftlichkeitsrechnung vorgelegt werden. Eine Sanierung des Pavillons (Invest und Betrieb) sei nicht mehr wirtschaftlich. Der Fokus werde auch auf die laufenden Betriebskosten gerichtet. Die Verwaltung erarbeitet gerade eine solche Wirtschaftlichkeitsberechnung. Ein Ergebnis hierzu sei noch nicht bekannt.
Herr Gronwald bezieht sich auf den gestiegenen Bedarf an Förderschulen und möchte wissen, worauf sich dieser begründet.
Herr Hermann antwortet, dass diese Frage besser aus einem pädagogischen Bereich beantwortet werden könne und weist darauf hin, dass es sich um eine allgemeine Entwicklung handele, wie sie sich in unserer Gesellschaft darstelle.
Herr Gronwald weist in diesem Zusammenhang auf verschiedene Programme zur Sprachförderung hin und möchte wissen, ob der gestiegene Bedarf an Förderschulen daran liege, weil die Schüler*in die Sprache nicht können oder die Eingangsklassen nicht schaffen konnten. Er möchte wissen, was die Verwaltung hiergegen übernehme.
Herr Hermann bezieht sich auf zwei Aspekte. Zum einen werde organisatorisch auf Erfahrungswerte aufgebaut. Bezüglich der Förderungen werde in den Schulen alles unternommen, um insbesondere die Neuankömmlinge zu fördern.
Herr Gronwald bezieht sich auf den zweiten Satz im Beschlussvorschlag und möchte wissen, ob auch die Schließung des Ricarda-Huch Gymnasiums in diesem Beschluss mit enthalten sei.
Herr Hermann antwortet, dass das vorliegende Schulentwicklungskonzept nur zur Kenntnis genommen wird. Zu allen weiteren einzelnen Maßnahmen werde es jeweils einzelne Vorlagen geben.
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Haspe empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen folgenden Beschluss zu fassen:
Die Grundzüge des Gutachtens zur Schulentwicklungsplanung werden zur Kenntnis genommen. Die Verwaltung wird beauftragt, die zur Umsetzung des Gutachtens notwendigen konkretisierenden Vorlagen zu erarbeiten.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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4,3 MB
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2
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(wie Dokument)
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13,1 MB
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