16.11.2005 - 4.1 Stand der PCB-Sanierung Rundturnhalle
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 16.11.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Frau Rachor-Ebbinghaus berichtet, alle
Gewerke seien öffentlich ausgeschrieben worden, ¾ aller Aufträge seien bereits
an Firmen aus Hagen und Hohenlimburg vergeben worden. Die Projekte liefen,
eigentlich wäre man im Zeitplan. In den letzten drei bis vier Monaten habe es
jedoch keinen Fortschritt gegeben, da es Klärungsbedarf bezüglich der
Finanzierung zwischen GWH, GIV, Finanzbehörde und Bezirksregierung gegeben
habe.
Diese Klärung habe sich länger
hingezogen als erwartet, weshalb mit einer Fertigstellung erst im Sommer 2006
zu rechnen sei, was jedoch nicht auf Untätigkeit zurückzuführen sei.
Sie werde nun fortlaufend
schriftlichen berichten. Die Baustelle laufe termingerecht, der Schulausschuss
sei verständigt worden.
Mit dem Schul- und Sportausschuss sei
seinerzeit abgesprochen worden, dass die Schulen die umliegenden Sporthallen
benutzen, was auch funktioniere.
Herr Hulvershorn erkundigt sich bei
Herrn Leisten, ob ihm diese Auskunft reiche.
Herr Leisten bejaht dies.
Herr Strüwer meint, der zeitliche
Verzug sei frühzeitig festgestellt, jedoch den politischen Gremien nicht
mitgeteilt worden. Erst nachdem das Thema in einer GWH-Sitzung in einem
Nebensatz erwähnt worden sei, sei Tempo gemacht worden, worauf die Entwicklung
zügig weitergegangen und es zu einer Einigung mit dem Finanzamt und der Aufsichtsbehörde
gekommen sei. Daher müsse man der Verwaltung den Vorwurf machen, die
Angelegenheit nicht Ernst genug genommen zu haben. Er habe den Eindruck gehabt,
dass die Zuständigkeitsfragen zwischen den Ämtern zu Verzögerungen geführt
hätten.
Er fragt nach, wie die Durchführung
des Vereinssports ohne nutzbare Rundturnhalle gewährleistet werde. Die Vereine
hätten ja Saisonplanungen durchgeführt.
Frau Rachor-Ebbinghaus erläutert, man
habe die ganze Zeit mit der Bezirksregierung in Verbindung gestanden und
angenommen, man werde innerhalb von sechs Wochen die offenen Fragen klären
können. Niemand sei untätig geblieben.
Da dieses Finanzierungsmodell noch neu
sei, sei Arnsberg sehr zögerlich gewesen. Es seien viele rechtliche Fragen zu
klären gewesen, worin viele Ämter involviert gewesen seien.
Seitdem die Sporthalle geschlossen
sei, sei das Sportamt beteiligt worden. Herr Trapp arbeite mit den einzelnen
Sportverbänden zusammen und sei für Herrn Strüwes Frage bezüglich des
Vereinssports der richtige Ansprechpartner. Herr Trapp sei auch über zeitliche
Verzögerungen informiert.
