19.10.2005 - 6.5 Zukunft des Werks VI als Lagerhalle

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Buschkühl äußert sich bezugnehmend auf Frage 2 und Pressefotos, auf denen unterschiedlicher Müll abgebildet war und möchte gern eine Bestätigung, dass es sich hierbei nicht um Schadstoffe handele.

Außerdem verwundere ihn der Hinweis auf ein Biomassen-Kraftwerk. Teilweise handele es sich um lackierte oder beschichtete Hölzer, welches seiner Ansicht nach nicht in ein Biomassen-Kraftwerk gehöre.

Zukünftig wolle er, dass die Bezirksvertretung über Vorhaben solcher Art von der Verwaltung im Vorfeld informiert werden, damit man die Möglichkeit habe, sich zu informieren.

Es sei ein Glück, dass aufmerksame Bürger und Presse sich der Angelegenheit angenommen hätten, sonst sei dort unkontrolliert eine Mülldeponie entstanden.

 

Herr Röhling stimmt zu, dass die Angelegenheit unglücklich gelaufen  und die Aufmerksamkeit der Bürger daher tatsächlich hilfreich gewesen sei.

Es seien Dinge passiert, die mit der Firma Biotrans so nicht vereinbart worden seien.

Werk IV habe keine Zukunft als Lagerhalle.

Die Firma sei seit dem 11.10.05 nicht mehr auf dem Gelände und habe die Verpflichtung, alles, was sie dort hinterlassen habe, abzufahren.

Zu den Pressefotos wolle er zu Bedenken geben, dass schon vorher andere die Halde zu Unrecht  für ihre Zwecke genutzt haben sollen.

Das Kraftwerk, in welchem die Hölzer, ob beschichtet oder unbeschichtet, verbrannt werden sollen, stehe im Siegerland, daher müsse dies nicht hier diskutiert werden.

Weiterhin wolle er noch aufgrund bereits gelaufener Anfragen in Richtung Stadtplanung auf das Gesundheitszentrum Nahmertal eingehen. Die WFG habe eine Gewerbeimmobilien-Messe in München besucht. Dort seien einige Gespräche geführt und das Projekt vorgestellt worden. Es müssten noch flankierende Maßnahmen eingeleitet werden, Gespräche intensiviert werden. Es habe niemand von vornherein abgewinkt, was bereits ein Erfolg sei. Das Ganze könne eine Dimension annehmen, welche für die gesamte Region größere Bedeutung bekommen könne.

 

Herr Leisten bemerkt, in der Müllbranche sei es nicht unüblich, Gelände von Kommunen unter harmlosen Vorwand anzumieten, dann aber doch Abfälle verschiedener Art abzulagern und zu verschwinden, wenn dies bekannt werde.

 

Frau Siegwarth erklärt, auf dem Gelände liege noch geschreddertes Holz, worüber der Pächter noch den Nachweis erbringen solle, dass es sich um Verwertungsmaterial handele. Dies habe sich durch die Auflösung des Mietvertrages erübrigt. Es werde noch ein Termin mit der LEG gemacht und überprüft, dass alles ordnungsgemäß entsorgt werde.

 

Herr Röhling weist darauf hin, dass die Firma Biotrans nicht unbekannt sei, war auch schon als Käuferin für das Gelände im Gespräch und sei in dem Zusammenhang überprüft worden. Es sei nicht zu befürchten, dass die Firma Konkurs anmelde und die Reste auf dem Gelände liegenblieben.

 

Herr Buchkühl erinnert an einen früher gefassten Beschluss, in welchem die LEG aufgefordert wurde, den Abriss von Werk IV zu bewerkstelligen und die Freifläche herzurichten.

Er macht auf eine mögliche Brandgefahr aufmerksam, die entstanden wäre, wenn das Werk tatsächlich mit Holzmaterialien vollgefüllt worden wäre, während gleichzeitig die Fenster mit Stahlplatten verschlossen seien.

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