19.10.2005 - 7.1 Umbau, Anbauten und Nutzungsänderung von einer...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 19.10.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:02
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Margot Sander
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Niederköppern weist darauf hin,
bereits im Mai seine Bedenken hinsichtlich des Baus einer Moschee geäußert zu
haben. Das nun geplante Großprojekt habe unabsehbare Folgen, daher solle
zumindest verbindlich festgelegt werden, kein Minarett und keine
Internatsschule zuzulassen.
Herr Hulvershorn erklärt, dies sei
nicht geplant.
Herr Leisten meint auch, weder Minarett
noch Internatsschule gingen aus der Vorlage hervor. Dies bereits beratene
Projekt sei nun noch um eine Lager- und eine Montagehalle sowie um einen
Lebensmittelmarkt erweitert worden. Da die Infrastruktur hinsichtlich
Lebensmittelversorgung in dem Gebiet rund um den Kronenburgplatz nicht
sonderlich gut sei, sei daher ein solcher Markt zu begrüßen.
Auf der Zeichnung wirke das Ganze
recht gedrängt und geballt, weshalb er zunächst die Sorge gehabt habe, dies
könne der Integration entgegenwirken. Von verschiedenen Seiten sei jedoch
versichert worden, dass dies nicht der Fall sei, sondern sich einfach aus der
Gebäudestruktur ergebe, da die vorhandenen Möglichkeiten genutzt werden sollen.
Die Verwaltung habe darauf hingewiesen, dass im Zuge der Baumaßnahmen Bodenproben
hinsichtlich Verunreinigungen genommen werden sollen.
Unter dem Strich sei er der Ansicht,
dass die Zustimmung der Gemeinde erteilt werden sollte.
Herr Palsherm ergänzt, die Zustimmung
sei für ihn keine Frage. Es handele sich um ein großes, kostenintensives
Projekt, daher sei es verständlich , dass das vorhandene Gelände genutzt werden
solle, um Gewinne zu erwirtschaften. Es müssten jedoch genügend Parkplätze
vorhanden sein.
Dem Antrag solle zugestimmt werden.
Herr Leisten bittet, den Antrag um die
Punkte Minarett und Internatsschule zu erweitern.
Herr Eschenbach schlägt vor, den
gleichen Beschluss wie beim letzten Mal zu fassen.
Frau Streitmater erklärt, es handele
sich hier um einen Antrag auf Vorbescheid, der nur die planungsrechtliche Zulässigkeit
kläre. In ihrem Bescheid könne sie auch nur diese Frage beantworten. Wenn
Weiteres geplant werden sollte, werde sie die Angelegenheit noch einmal in der
Bezirksvertretung vorstellen. Im Moment müsse nur über das entschieden werden,
was beantragt worden sei.
Herr Hulvershorn fragt noch einmal
nach.
Frau Sauerwein erläutert dazu, sollte
im nachhinein doch noch ein Minarett oder eine Internatsschule gebaut werden
sollen, so werde dies noch einmal in der Bezirksvertretung vorgestellt und
nachgefragt, ob man damit einverstanden sei.
In dem jetzt abzustimmenden Beschluss
seien diese Dinge nicht enthalten.
Es ergeht daraufhin folgender
