30.04.2020 - 4.4 Vorschlag der SPD-Fraktionhier: Schulentwicklun...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.4
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 30.04.2020
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB48 - Bildung und Kultur
- Bearbeitung:
- Dominik Lass
Beschluss:
1. Zum Schuljahr 2021/22 werden eine neue 3-zügige Grundschule sowie eine neue 6-zügige Gesamtschule gegründet.
2. Die neue Grundschule zieht in das (jüngere) Gebäude der Liselotte-Funke-Sekundarschule und zwar aufbauend. Dieses Gebäude ist von seiner Lage in der Innenstadt und von seiner Größe und Architektur ideal für eine Grundschule mit breitem OGS-Angebot.
3. Die 3-zügige Liselotte-Funke-Sekundarschule nimmt keinen neuen Jahrgang auf. An ihre Stelle tritt die neue 6-zügige Gesamtschule.
4. Räumlich übernimmt die neue Gesamtschule das Gebäude des Ricarda-Huch-Gymnasiums. Den Empfehlungen des Gutachters folgend nimmt das Ricarda-Huch-Gymnasium zum Schuljahr 2021/22 keine neuen Schülerinnen und Schüler mehr auf.
Da das Gebäude für ein 4-zügiges Gymnasium ausgelegt ist, seit mehreren Jahren aber dort weniger Klassen aufgewachsen sind, reicht der Schulraum für 2 Jahre mit je 6 Eingangsklassen der Gesamtschule (12 Klassenräume).
5. Da das Gebäude des Ricarda-Huch-Gymnasiums nach zwei 6-zügigen Aufnahmejahrgängen nicht mehr ausreicht, übernimmt die neue Gesamtschule zusätzlich das Gebäude der Kaufmannsschule I, das idealerweise in unmittelbarer Nachbarschaft liegt. Die Kaufmannsschule I wird in ein anderes Gebäude verlegt.
6. Für die Verlagerung der Kaufmannsschule I ist zwei Jahre Zeit. Als neues Gebäude für die Kaufmannsschule I ist das Gebäude der Hauptschule Vorhalle denkbar, zumal ihre erwachsenen Schülerinnen und Schüler mobil sind. Aber auch die Umnutzung einer innenstädtischen Immobilie wäre zu prüfen (z.B. ehem. Commerzbank in der Bahnhofstr., Telekom-Gebäude am Höing nach Renovierung des Polizeipräsidiums, Neubau auf Block1 alternativ zu einer Grundschule).
7. Das Gebäude der ehemaligen Eickertschule bzw. Stadtbildstelle, das z.Zt. zur Liselotte-Funke-Sekundarschule gehört, würde nach obigen Plänen mittelfristig neu verfügbar. Es könnte dem Albrecht-Dürer Gymnasium zusätzlich zugeordnet werden und dort die Raumsituation entspannen.
8. Es ist davon auszugehen, dass die bestehenden Förderschulen in ihrer jetzigen Struktur und Größe Bestand haben und an ihren derzeitigen Standorten gut untergebracht sind. Das gilt insbesondere für die Bodelschwingh-Schule im Schulzentrum Wehringhausen. Allenfalls eine Verlegung der Wilhelm-Busch-Schule aus der Nahmer ist mittelfristig denkbar.
9. Dringend ist die Janucz-Korczak-Schule in der Grünstraße räumlich zu erweitern (Räume für Unterricht und OGS). Bereits auf heutigem Niveau der Schülerzahlen und der Nachfrage nach OGS-Plätzen ist ein systematischer Ausbau der OGS-Plätze notwendig. Mehr SchülerInnen brauchen nicht nur mehr Klassen sondern weitere OGS-Plätze.
10. Es ist dringend notwendig, die Gebäude- und Raumstandards den pädagogischen Anforderungen anzupassen und auf dieser Grundlage zu erweitern und neu zu investieren. Dazu ist eine politische Verständigung notwendig, die aus der Diskussion mit den PraktikerInnen, den LehrerInnen und ErzieherInnen sowie FachplanerInnen entwickelt werden soll.
11. Die Ertüchtigung der August-Hermann-Franke Schule in der Selbecke sollte erörtert werden.
Der Antrag der SPD-Fraktion wird in erster Lesung zur Kenntnis genommen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Werkstattgespräches zur Überprüfung und Bewertung überwiesen.
Anlagen zur Vorlage
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169,5 kB
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