14.09.2005 - 6.4 Autobahnbeschilderung A 46, Namensänderung der ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.4
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 14.09.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Niederköppern verweist auf die
Autobahnbeschilderung “Letmathe-West” und die Tatsache, dass es
durchaus üblich sei, Stadtteile, die ehemals selbständig waren, eigenständig
unter Angabe einer Himmelsrichtung auszuschildern.
Frau Kabeck erwidert, sie habe bereits
zwei dicke Akten zum Thema Autobahnbeschilderung. Letztendlich zuständig sei
nicht die Stadt, sondern der Landesbetrieb in Münster, der im Jahre 2003 die
Schilder – nach Anhörung - installiert habe. Sie habe bereits zwölf Mal
dorthin geschrieben und die Wünsche der Bezirksvertretung deutlich gemacht.
Bereits 1998 habe der Wunsch der
Beschilderung “Hohenlimburg-Ost” bestanden, trotzdem sei anders
beschildert worden. Die Bezeichnung “Hagen” habe davor gesetzt werden
müssen, weil Hohenlimburg keine Stadt mit ungefähr 100.000 Einwohnern gewesen
sei.
Zudem hätten die Schilder eine Menge
Geld gekostet , seien mit Zustimmung von Bundes - und Landesministerium erst
2003 installiert worden.
Frau Kabeck ergänzt, wenn sie nun
trotzdem wieder den Wunsch der Bezirksvertretung vortragen solle, räume sie
diesem Versuch keine großen Erfolgsaussichten ein.
Sie könne nicht nachvollziehen, warum
der Hinweis “Elsey” von dem Hinweisschild herunter solle, für sie
liege Elsey in diesem Bereich. Außerdem könne man auf öffentliche Einrichtungen
auf Autobahnschildern nicht hinweisen, darüber gebe es eindeutige
Rechtsvorschriften.
Herr Niederköppern erwidert, Hinweise
auf Autobahnschildern könnten durch Überheftung angebracht werden. Die
Vorschrift, dass unbedingt “Hagen” mit auf dem Schild stehen müsse,
sei eine willkürliche Regelung und auch anders machbar.
Außerdem passe für ihn die Bezeichnung
“Elsey” geografisch nicht, durch den mangelnden Hinweis auf
Hohenlimburg werde der Autofahrer verwirrt, wodurch es häufig zu Falschfahrten
komme.
Herr Leisten stimmt Herrn
Niederköppern inhaltlich zu. Er wisse auch, wie oft Frau Kabeck schon
vergeblich versucht habe, eine Änderung der Beschilderung herbeizuführen. Es
gelte für Hohenlimburg nicht das gleiche Recht wie für Ergste, Haspe oder Volmarstein.
Er glaube daher nicht, dass es Sinn
mache, weiter dagegen vorzugehen.
Es ergeht folgender
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt zu veranlassen, dass die Anschlussstelle
44 “Hagen-Elsey” in “Hohenlimburg-Ost” oder
“HA-Hohenlimburg-Ost” umbenannt wird.
Weiter ist zu prüfen, ob und inwieweit auf den Vorwegweisern der
Anschlussstelle 43 und 44 das Kirchenberg-Stadion vermerkt werden kann.
