14.09.2005 - 6.1 Ehemaliges Büchereigebäude Grünrockstraße 2- Fo...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Hulvershorn weist darauf hin, die untere Denkmalbehörde habe in der letzte Sitzung informiert, auf welche Weise man zu einem Abriss des Gebäudes kommen könne und fragt nach, ob neue Erkenntnisse für eine Beratung vorlägen?

 

Frau Teubner-Treese weist auf die als Tischvorlage ausliegende Stellungnahme hin.

Heute habe sie einen Anruf vom Ministerium bekommen, es stehe nun ein Termin für einen Ortstermin fest. Der Ortstermin solle am 12.10.05 stattfinden.

Inzwischen liege beim Ministerium ein Schreiben des Oberbürgermeisters vor, welches ihr jedoch inhaltlich nicht bekannt sei.

 

Herr Strüwer fragt, ob in dem Schreiben an das Ministerium darauf hingewiesen worden sei, dass eine Sanierung des Gebäudes Grünrockstraße 2 nicht wirtschaftlich sei.

 

Frau Teubner-Treese kann diese Frage nicht beantworten, das Schreiben liege ihr nicht vor.

 

Herr Dr. Schmidt möchte das Schreiben dem Protokoll beifügen lassen.

Er weist darauf hin, dass für die Entscheidung, ob ein Gebäude auf die Denkmalliste kommt, der Gedanke der Wirtschaftlichkeit keine Rolle spiele. Erst bei der Entscheidung über eine mögliche Austragung aus der Liste käme es unter anderem auf die Wirtschaftlichkeit der Sanierungsmaßnahme an.

 

Herr Leisten fragt, ob es seitens des Ministeriums Äußerungen über den zu erwartenden Zeitrahmen für eine Entscheidung gebe.

 

Frau Teubner-Treese erwidert, im zuständigen Ministerium habe kein Personalwechsel stattgefunden. Ihr sei der 12.10.05 als Termin vorgeschlagen worden und sie habe zugestimmt, da sie meine, dies sei ein ausreichender zeitlicher Vorlauf. Ob an diesem Tag direkt eine Entscheidung getroffen werde, wisse sie nicht. Sie wisse allerdings, dass es nach einem solchen Ortstermin immer recht zügig zu einer Entscheidung komme.

 

Herr Eschenbach fragt, ob es nicht angebracht sei, den Bezirksvertretern und –innen eine aktuelle Liste der denmalgeschützten Gebäude zukommen zu lassen, um sich bereits im Vorfeld damit beschäftigen zu können.

 

Herr Buschkühl erkundigt sich, ob es sich bei dem Termin am 12.10.05 lediglich um eine Vorbesichtigung handele.

 

Frau Teubner-Treese erwidert, während eines solchen Termins werde Klartext gesprochen, auch das Verfahren werde dabei erläutert und klargestellt, und normalerweise ergehe kurz darauf eine Entscheidung.

 

Herr Leisten sagt, es reiche ihm, die bestehende Liste noch einmal in kopierter Form zu bekommen.

 

Herr Strüwer erinnert an einen alten Beschluss der Bezirksvertretung, das Gebäude Grünrockstraße 2 nicht in die Denkmalliste aufzunehmen. Das bedeute, dass das Gebäude nicht in der Liste stehe, wenn es wirklich zutreffend sei, dass die Bezirksvertretungen in der Sache zuständig seien.

 

Herr Leisten teilt mit, auch ihm sei bekannt, dass im Zuge der Eingemeindung eine Liste mit Gebäuden unter der Beteiligung der Hohenlimburger erstellt worden sei, die für würdig befunden worden seien, unter Denkmalschutz gestellt zu werden. In dieser Liste stehe auch das Gebäude Grünrockstraße 2. Vom Heimatverein sei einmal der Vorschlag gemacht worden, das Gebäude in die offizielle Denkmalliste aufzunehmen, was jedoch seitens der Bezirksvertretung abgelehnt worden sei.

 

Herr Eschenbach bestätigt die Erläuterungen von Herrn Leisten und stellt den Antrag, dass diese Listen jedem/-r in der Bezirksvertretung zugänglich gemacht werden sollen.

 

Herr Dr. Schmidt macht deutlich, dass weder die Bezirksvertretung oder der Rat, noch die Stadt Hagen, Einfluss auf die Eintragung in die Denkmalliste haben. Wenn ein Gebäude denkmalwürdig sei, sei es einzutragen. So sei die Rechtslage. Der Weg, das Gebäude erst eintragen zu lassen, und es dann wieder herausnehmen zu lassen, sei schneller und einfacher, als eine Eintragung verhindern zu wollen.

 

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